Die Honigberger Kapelle

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Helga Fabritius

Die Honigberger Kapelle

 

Kunst und Selbstdarstellung einer siebenbürgischen Gemeinde im 15. Jahrhundert

im Auftrag des Arbeitskreises für siebenbürgische Landeskunde

herausgegeben von Christoph Machat

Kulturdenkmäler Siebenbürgens, Band 5

 

200 Seiten
102 meist farbige Abbildungen
gebunden
17 x 24 cm
19,80 EUR
ISBN 3-89923-117-1
SIEBENBÜRGEN-Literatur
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Bald nach der politischen Wende in Rumänien 1989/90 befassten sich die Denkmalbehörden mit der Sicherung der Wandmalereien in einem Wehrturm der Kirchenburg von Honigberg (rum. Harmån) im südöstlichen Siebenbürgen. Während dieser Arbeiten wurden neue Malereipartien freigelegt, die sich in einem ausgezeichneten Erhaltungszustand präsentieren. Das Malereiprogramm der Kapelle ist nun vollständig fassbar, eine Seltenheit in Anbetracht der meist nur fragmentarisch erhaltenen mittelalterlichen Ausmalungen. Die vorliegende Untersuchung bietet erstmals eine umfassende Dokumentation und Interpretation der Kapelle und ihrer mittelalterlichen Malerei in kunst- und kulturgeschichtlichem Kontext. Sie trägt dem besonderen historischen und kulturgeschichtlichen Hintergrund Rechnung, der durch die geographische Lage und die wechselvolle Geschichte Siebenbürgens bedingt war. Seit dem Zuzug deutschsprachiger Siedler im 12. Jahrhundert prägte die stets aufrechterhaltene Ausrichtung nach Mitteleuropa wesentlich Leben und Kultur der zunächst katholischen, später lutherischen Siebenbürger Sachsen. Neben der Erarbeitung des ikonographischen Programms und der stilkritischen Analyse der Kapellenausmalung thematisiert die vorliegende Untersuchung die Frage nach den Wegen künstlerischen Austausches ebenso wie nach dem Transfer aktueller theologischer Ideen sowie nach dem Bezug von Bild und Publikum. Sie ist ein weiterer Baustein in der nach 1990 verstärkt einsetzenden Aufarbeitung der Kunsttopographie Ostmitteleuropas. Zudem leistet sie einen Beitrag zur Dokumentation eines Kulturgutes, das aufgrund der historischen Veränderungen nach 1990 in seinem Fortbestand zusehends gefährdet ist.

Freck

Freck VVZ CMYK
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Marianne Seidler

 

Freck

 

Orte der Erinnerung

 

Eine Ortsmonografie

 

178 Seiten

Broschur

14,5 x 20,6 cm

24,80 EUR

ISBN 3-89923-041-8

 

 

"Et wor emol ..." - "Es war einmal ..." - So beginnen in Siebenbürgen die sächsischen Märchen. Heute sind die deutschen Einwohner in die Bundesrepublik ausgewandert. Eine Kultur lebt nur noch im Gestern. Erinnern ist Aufbewahren.

Die Autorin ist in Freck aufgewachsen. In diesem Buch erinnert sie sich an ihre Wurzeln. Mit einer umfangreichen Ortsmonographie stellt sie sich gegen das Vergessen. Entstanden ist ein Buch für die ehemaligen Bewohner, für ihre Nachfahren, für alle an osteuropäischer Volkskunde Interessierten.


SF