Adel ohne Grenzen

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Andrea Dietrich, Birgit Finger, Lutz Hennig

 

Adel ohne Grenzen

 

Die Herren von Bünau in Sachsen und Böhmen

 

128 Seiten

121 meist farbige Abbildungen

Broschur

17 x 24 cm

9,90 EUR

ISBN 978-3-89923-139-7

 

 

Ob als Gerichtsherren, Schlossbesitzer, Bergbauunternehmer oder Gutsherren – die Herren von Bünau prägten über 350 Jahre die Herrschaft Weesenstein. Das Schloss stand auf einem Felssporn als beeindruckendes vielteiliges Ensemble. Auch als „Zentrum des Luxus und der Moden“ bezeichnet, wurde es in seiner barocken Blütezeit mit einer prächtigen Scheinmalerei wirkungsvoll vereinheitlicht. Prunkvolle Säle mit Tapeten, Stuck und Malereien, der sagenumwobene Mönchsboden oder eine große barocke Schlosskapelle erinnern im Inneren an das erfolgreiche Wirken dieser Adelsfamilie. Zwölf Generationen über drei Linien hinweg, besaßen Schloss Weesenstein, das 1318 das erste Mal in der Geschichte Erwähnung fand. Von hier gingen die Bünaus nach Nordböhmen, wo sie über einhundert Jahre ansässig blieben. Geprägt haben sie die Landschaft beiderseits der Grenzen maßgeblich. Viele ihrer Spuren sind noch heute zu erkennen

Die vorliegende, reich illustrierte Publikation zur Schlossgeschichte erscheint anlässlich des 600-jährigen Belehnungsjubiläums der Herren von Bünau mit der Grundherrschaft Weesenstein. Neben dem informativen, gut lesbaren Text machen die zahlreichen historischen Darstellungen und aktuelle Fotografien Schloss Weesensteins und der bünauischen Schlösser und Herrensitze das Buch einerseits zu einem umfassenden und interessanten Geschichtsspiegel und darüber hinaus zu einem wertvollen Führer durch das „Bünauland“.

"... und keiner kennt mich auch hier"

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"... und keiner kennt mich auch hier"

 

Der Dichter Joseph von Eichendorff und Köthen in Anhalt

 

96 Seiten

25 teils farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

13,5 x 19,5 cm

9,90 EUR

ISBN 3-89923-091-4

 

 

Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Spätromantik. Vom Mai 1849 bis zum Oktober 1855 hielt er sich mit Unterbrechungen in der anhaltinischen Stadt Köthen auf, wo er mit seiner Frau ein Haus bewohnte, das ein Jahr zuvor in den Besitz seiner Familie gelangt war. Eichendorff in Köthen: das ist eigentlich nur eine Randnotiz in der Geschichte Köthens, eine kurze Episode im Leben des Dichters. Und doch ist dieser späte Lebensabschnitt, in dem sich Eichendorff vor allem mit literaturgeschichtlichen und literaturtheoretischen Arbeiten befasste, einer eingehenden Würdigung wert. Der einleitende Aufsatz von Inge Streuber nimmt sich dessen an und schildert ausführlich  die Beziehungen des Literaten zur Stadt vor den Toren Magdeburgs.

Den Hauptteil des Buches bilden die Faksimiles der 13 Gedichte, die Eichendorff zum Deutschen Musenalmanach für das Jahr 1837 an den damaligen Herausgeber Adalbert von Chamisso sandte. Es sind darunter solch hochkarätige Texte wie Der stille Grund und Der Einsiedler. Weiterhin sind Briefe Eichendorffs abgebildet, deren Originale wie auch die Gedicht-Handschriften im Besitz des Historischen Museum der Stadt Köthen sind. Gedichte und Briefe wurden für das vorliegende Buch buchstaben- und zeilengetreu transkribiert und kommentiert. Ein Beitrag von Norbert Pietsch anlässlich der Begegnung von Eichendorff-Freunden mit dem Begründer der Eichendorff-Gedenkstätte in Lubowitz/?ubowice und Gemeindepfarrer Dr. Heinrich Rzega in Köthen vervollständigt die schön gestaltete Ausgabe.

 

Pressestimmen:

 

"... ein schönes Büchlein als Erinnerung an den letzten Romantiker, der "in Rosen" wohnen durfte."

 

(Mitteldeutsche Zeitung)


SF