Die Eckartsburg

ECKARTSBURG VVZ
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Die Eckartsburg

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

Band 1

herausgegeben von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

 

 

416 Seiten

250 meist farbige Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

17 x 24 cm

24,80 EUR

ISBN 3-929330-93-8

 

 

Mit der umfangreichen Publikation über die Eckartsburg begründet die Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt eine Schriftenreihe. Angestrebt wurde eine zusammenfassende Publikation zur Geschichte der Eckartsburg. So, wie diese jetzt vorliegt, ist sie gewiss die erste ihrer Art. Von vornherein war aber auch beabsichtigt, Themen aufzugreifen, die etwas "abseits" der traditionellen historischen Betrachtung lagen. So richtete sich der Blick nicht ausschließlich auf solche Bereiche wie Baugeschichte und politische Historiographie, einbezogen wurden auch Studien zur regionalen Kultur- und Sozialgeschichte ebenso wie denkmalpflegerische Überlegungen. Als Autoren waren hauptsächlich Historiker und Archivare beteiligt, doch gewann dieses Buch eben gerade durch die Einbeziehung von Autoren, die sich des Themas auf Grund ihrer eher praktisch angelegten beruflichen Tätigkeit annahmen oder aber die Burggeschichte aus vorwiegend heimatgeschichtlichem Interesse erforschen, deutlich an Profil und inhaltlicher Substanz. Mit seinen einzelnen Beiträgen und den zahlreichen wissenschaftlichen Anmerkungen bietet der Band zunächst eine umfassende Bilanz der gesamten älteren und neueren Literatur zur Geschichte der Eckartsburg. Ältere Schriften wurden für die eigenen Darstellungen genutzt und - wenn erforderlich - unter neuen Forschungsaspekten kritisch beleuchtet. Neues, der Forschung bisher nicht bekanntes oder noch nicht ausgewertetes Archivgut konnte in den Landesarchiven von Magdeburg und Merseburg, im Sächsischen Hauptstaatsarchiv in Dresden sowie im Naumburger Archiv des Burgenlandkreises festgestellt und für diesen Band wissenschaftlich erschlossen werden. Mehrere Beiträge nehmen deutlich Bezug auf die Burggeschichte während der Weimarer Republik, der Zeit des Dritten Reiches und des politischen Regimes der DDR. Schon seit Jahrzehnten als "1000jährige" Eckartsburg apostrophiert, war und ist die alte Feste zugleich ein Symbol für die Heimat. Sie drückt Verwurzelung darin aus und ist für die Menschen in Mitteldeutschland immer schon ein beliebtes Ziel für familiäre Ausflüge gewesen. Schon deshalb ist es selbstverständliches Anliegen dieses Bandes, nicht nur dem Fachmann neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln, sondern mit einer breiten Themenvielfalt einen darüber hinausgehenden Interessentenkreis anzusprechen.

 

"... ein prächtiger Band ... Kurzum ein Heimatbuch der Extraklasse"

(Thüringer Allgemeine)

 

"Für alle Freunde alter Burgen ist dieses prächtige Werk über die Eckartsburg eine Augenweide."

(Leipziger Volkszeitung)

Jagdschloss Letzlingen I

Letzlingen I VVZ
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Jagdschloss Letzlingen I

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

 

herausgegeben von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

 

Band 2/1, Teil 1: 1559-1861,

 

280 Seiten

96 z. T. farbige Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

17 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 3-932863-53-4

 

 

Es war Brandenburgs Kurprinz Johann Georg, der um 1560 in der wald- wie wildreichen Letzlinger Heide ein Jagdschloss errichten ließ und dieser beschaulichen kleinen Nebenresidenz in der Altmark den Namen "Hirschburg" gab. Das malerische Schloss war dem späteren Kurfürsten Jagddomizil, Hochzeits- und Regierungsstätte. Doch nach dem Tode seines Sohnes Joachim Friedrich geriet es in Vergessenheit, und erst Preussens König Friedrich Wilhelm IV. erweckte es nach 1841 zu neuem Leben. Das unter massgebliche Mitwirkung von Friedrich August Stüler im neugotischen Stil umgebaute Schloss wurde zum Ausgangsort vieler Hofjagden. Kaiser Wilhelm I. jagte dort ebenso wie sein Enkel Wilhelm II. Einer der prominentesten Jagdgäste war Reichskanzler Otto von Bismarck. Ebenso kam der 1914 ermordete österreichische Thronfolger Franz Ferdinand zur Jagd nach Letzlingen, wo auch "große Politik" gemacht wurde. Schloss Letzlingen ist das einzig erhaltene Hohenzollernschloss in Sachsen-Anhalt.

Als das Bauwerk 1918 mit dem Sturz der Monarchie seine ursprüngliche Bestimmung verlor, diente es zunächst als Schulstätte, dann als SA-Sportschule und schließlich als Lazarett und Krankenhaus. Der vorliegende erste Teil der zweiteiligen Monografie befasst sich vor allem mit der Bau-, Nutzungs- und Jagdgeschichte dieses Schlosses von 1559 bis 1861. Und diese Geschichte spiegelt gleichermassen altmärkische Heimat- und deutsche Nationalgeschichte.

Der von der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt herausgegebene Band erscheint anlässlich der 300. Wiederkehr der Krönung des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. zum König Friedrich I. in Preussen im Jahre 1701.

Jagdschloss Letzlingen II

LETZL II VVZ
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Jagdschloss Letzlingen II

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

 

herausgegeben von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

Band 2/2, Teil 2: 1861-2001

 

360 Seiten

170 Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

17 x 24 cm

28,80 EUR

ISBN 3-932863-54-2

 

 

Das nach 1841 von Preußens König Friedrich Wilhelm IV. aus seinem "Dornröschenschlaf" erweckte Jagdschloss Letzlingen wurde zwischen 1861 und 1912 unter Wilhelm I. und dessen Enkel Wilhelm II. als Ausgangsort und gesellschaftlicher Mittelpunkt zahlreicher Hofjagden weit über die Grenzen der Altmark hinaus bekannt.

Das Jahr 1861 markiert mit dem Tod Friedrich Wilhelms IV. und dem Regierungsantritt seines Bruders Wilhelm I. sowohl eine einschneidende politische Zäsur in der preußischen Geschichte, wie andererseits mit der Fertigstellung und Einweihung der noch nach Plänen Friedrich Wilhelms IV. entstandenen Schlosskirche ein wichtiger Einschnitt in der Baugeschichte des Jagdschloss-Ensembles.

Im Schloss weilten illustre Jagdgesellschaften mit viel in- und ausländischer Prominenz, die sowohl den Wildreichtum der Heide als auch die entspannte Atmosphäre eines solchen "Rendevous" zu schätzen und zu nutzen wußten. So manche wichtige politische Entscheidung wurde im Letzlinger Jagdschloss getroffen.

Nach der Abdankung Kaiser Wilhelms II. im November 1918 war das Schloss von 1922 bis 1933 an die Freie Schul- und Werkgemeinschaft verpachtet. Die 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöste Schule unterrichtete nach reformpädagogischen Grundsätzen.

1933/34 diente das Schloss der NSDAP als SA-Sportschule. Ab 1940 befand sich hier das Reservelazarett Nr. 105, und von 1945 bis 1991 fand das einstige Jagddomizil der Hohenzollern schließlich Verwendung als Krankenhaus.

Von 1997 bis 2001 wurde das Schloss umfassend rekonstruiert und saniert. Die museal genutzte erste Etage ist seit dem 19. Januar 2001 erstmals öffentlich zugänglich.

Mehrere Beiträge des Bandes geben Auskunft über die Jagdgeschichte der Colbitz-Letzlinger Heide, die nach 1871 zwar durch die "Kaiserjagden" Wilhelms I. und Wilhelms II. bestimmt war, aber danach noch viele andere wechselvolle Schicksale erfuhr. Trotz der 1935 erfolgten Einrichtung eines Artillerieversuchsplatzes wurde die Heide im Dritten Reich als Staatsjagdrevier genutzt. Auch Hermann Göring hat hier auf Schwarzwild gejagt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm für nahezu fünf Jahrzehnte die Rote Armee den Schießplatz. Im militärisch besetzten Gebiet lag die Jagdhoheit bei der sowjetischen Armeeführung, die der umfänglichen Selbstversorgung ihrer Soldaten durch Wilddieberei aber keinen Einhalt gebot.

Schloss Leitzkau

LEITZKAU_VVZ
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Schloss Leitzkau

 

herausgegeben von Boje E. Hans Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

 

Schriftenreihe der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,

Band 3

 

480 Seiten

185 Fotos (111 farbig, 74 schwarz/weiß),

14 Grundrisse und Zeichnungen

gebunden, Schutzumschlag

17 x 24,5 cm

34,00 EUR

ISBN 3-89923-102-3

 

 

Am 18. August 995 erstmals in einer Urkunde Kaiser Ottos III. erwähnt, bekam Leitzkau vor allem durch das hier seit 1138/39 angesiedelte Prämonstratenserchorherrenstift historische Bedeutung. Als im September 1155 Erzbischof Wichmann von Magdeburg und Bischof Wigger von Brandenburg die neue Basilika des Leitzkauer Stiftes weihten, war auch Albrecht der Bär in Leitzkau. Mit der Wiedereinstellung des Brandenburger Bistums und seines Domstiftes zwischen 1161 und 1165 verlor der Leitzkauer Konvent aber seine bisher führende Position in der Diözese Brandenburg.

Kurfürst Joachim II. von Brandenburg nahm 1535 das säkularisierte Stift in seinen Besitz, das dann 1564 der berühmte, von der Weser stammende Obrist Hilmar von Münchhausen kaufte. In eine imposante Schlossanlage umgebaut, gilt diese heute als das östlichste Beispiel der Weserrenaissance und zugleich als Kleinod deutscher Architekturgeschichte. Fast vier Jahrhunderte lang blieb das Schloss Leitzkau im Besitz der Familie von Münchhausen, die 1945 durch die Bodenreform enteignet wurde. Das Gebäudeensemble bestand aus Schloss Neuhaus, der Schlosskirche sowie aus Schloss Hobeck und Schloss Althaus, das - durch Kriegseinwirkung im April 1945 stark beschädigt - schließlich so in Verfall geriet, dass es Anfang der 1950er Jahre abgerissen werden musste. Heute nutzt die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt das Schloss als Verwaltungssitz.

Der vorliegende Band befasst sich mit der historischen Bedeutung des Prämonstratenserstiftes, der wechselvollen Geschichte des Leitzkauer Renaissanceschlosses sowie mit wichtigen Personen und Ereignissen der Familiengeschichte derer von Münchhausen. Mit ihm liegt nun die erste umfassende und reich bebilderte Darstellung zur Geschichte des Leitzkauer Schlosses vor.

Burg Falkenstein*

FALKENSTEIN BUCH VVZ
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herausgegeben von Boje E. Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

Schriftenreihe der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

Band 4

 

*erhältlich ausschließlich bei der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

 

402 Seiten
57 Farb-, 79 Schwarz-Weißfotos,
72 meist farbige Abbildungen, 4 Tabellen und Tafeln
gebunden, Schutzumschlag
17 x 24 cm
29,80 EUR
ISBN 978-3-89923-131-1

 

 

Seit über achthundert Jahren thront die Burg Falkenstein über dem Selketal. Ihre Errichtung geht auf Burchard I. von der Konradsburg zurück, für den sich nach 1142 die Bezeichnung "de Valkenstein" findet. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhielten die Herren von der Asseburg den Falkenstein als erbliches Lehen. In ihrem Besitz blieb die Burg bis 1945.

Der preußische König erhob August Ludwig von der Asseburg 1840 als Ludwig I. in den Grafenstand. Unter Graf Ludwig wurde die im 18. Jahrhundert stark vernachlässigte und baufällig gewordene Burg instand gesetzt und mit wertvollen Kunstgütern ausgestattet. Damals gestaltete der bekannte Baumeister Friedrich August Stüler einige Wohnräume und den Rittersaal im Stil der Neugotik.

Graf Ludwig stieg zum preußischen Oberjägermeister auf und wurde Chef des königlichen Hofjagdamtes. Und so sahen die Wälder um den Falkenstein auch ganz illustre Jagdgesellschaften. 1843 trafen sich zur "Dreikönigsjagd" die gekrönten Häupter von Preußen, Hannover und Sachsen auf dem Falkenstein, den auch Otto von Bismarck anlässlich einer Harzwanderung im Sommer 1846 gern besucht hat.

Die bereits im 19. Jahrhundert zur Besichtigung freigegebene Burg wurde im September 1945 durch die so genannte Bodenreform enteignet und ab 1946 als Museum eingerichtet. Heute gehört sie zur Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, die auch für das Museum zuständig ist.

Mit dem jetzt herausgegebenen Band über die Burg Falkenstein gibt es nunmehr einer erste umfassende Darstellung zur wechselvollen Geschichte dieser alten Feste, deren äußere, "mittelalterlich" anmutende Gestalt scheinbar weitgehend unverändert geblieben ist, ein Umstand, der insbesondere in der Zeit der Romantik für Begeisterung sorgte. Diese magnetische Anziehungskraft hat sich die Burg bis in unsere Tage hinein bewahrt.


SF