LEUNA - Metamorphosen eines Chemiewerkes

LEUNA BUCH VVZ
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LEUNA

Metamorphosen eines Chemiewerkes

 

400 Seiten

538 meist farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

23 x 30 cm

65,00 EUR

ISBN 3-929330-99-7

 

2. Auflage

 

 

In Leuna hat sich nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten eine Entwicklung vollzogen, die nach 80 Jahren des Bestehens des Chemiewerkes das juristische Aus für das Unternehmen brachte.

Leuna - das größte Industriekombinat der DDR - war sicher einer der schwierigsten Privatisierungs- und Sanierungsfälle in den 90er Jahren.

Das Buch geht zurück bis zu den Wurzeln der Leuna-Werke. Es bezieht auch bewusst die Jahrzehnte sozialistischer Planwirtschaft und ihrer besonderen ökonomischen Zwänge ausführlich ein. Die Geschichte des Werkes zeigt, dass Zeitwirren oft kritische Phasen für den Fortbestand des Unternehmens in seiner 80-jährigen Geschichte brachten.

Im Buch wurde ein Mosaik zusammengefügt, das dem hohen Anspruch genügt, die Größe des Chemiewerkes anschaulich zu machen und gleichzeitig Freude, Opfer, ja auch Empfindungen der Menschen nachzuvollziehen.

Pressestimmen:

 

"... landet hier ein großer Wurf, ein Erinnerungs-Puzzle, das die Basis einer regionalen Kulturgeschichte Ost sein kann. Wichtig ist dieses Buch und nicht frei von Pathos. Erik Neutsch hat es früh gewußt. Sein 'Steine'-Roman endet mit dem Satz: 'Die Heimat ist überall'."

(Mitteldeutsche Zeitung)

 

"... gelungenes Werk authentischer Zeitgeschichte ... zahlreiche dokumentarischen Fotoserien wechseln geschickt mit den künstlerisch exklusiven Detailfotografien von Janos Stekovics ab."

(Nachrichten aus Chemie)

ELEKTRIZITÄT

Elektrizt VVZ
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Elektrizität

in historischen Photographien von Emil Leitner und Hans Finsler

1920-1930

 

herausgegeben von Dirk Schaal und Jo. Schaller

 

72 Seiten

74 Abbildungen, Duoton

gebunden, Schutzumschlag

29 x 28 cm

29,80 EUR

ISBN 3-932863-83-6

 

 

Die in diesem Band veröffentlichten Photographien aus den 1920er Jahren sind Kunstobjekt, kulturgeschichtliche und technikhistorische Quelle zugleich. Eine Entdeckung hohen Ranges auf dem Gebiet der neusachlichen Photographie sind die hier erstmals veröffentlichten Aufnahmen des Berliner Industrie- und Architekturphotographen Emil Leitner. Im Auftrag der im mitteldeutschen Raum agierenden Elektrizitätsgesellschaft "Landelektrizität GmbH" fertigte Leitner Mitte der 1920er Jahre Photographien von Energieübertragungs- und -umwandlungsanlagen dieser Gesellschaft an. Weiterhin veröffentlicht sind Photographien von Hans Finsler, seinerzeit Lehrer an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale), die er im Auftrag des Magistrats der Stadt Halle Ende der 1920er Jahre angefertigt hat.

Die Photographien dokumentieren am Beispiel des mitteldeutschen Raumes einen wichtigen Abschnitt der Elektrifizierung in Deutschland: den landesweiten Aufbau der Elektrizitätsversorgung in den 1920er Jahren. Es wird daran erinnert, dass der mitteldeutsche Raum Ende der 1920er Jahre das Zentrum der deutschen Elektrizitätserzeugung war. Thematisch wird der Bogen gespannt von der Elektrizitätserzeugung in Groß- und Kleinkraftwerken über die Anlagen der landesweiten Versorgung (Überlandleitungen, Umspann- und Schaltstationen) bis hin zur kommunalen Eigenversorgung am Beispiel der Stadt Halle (Saale).

Die begleitenden Texte nähern sich dem Thema von unterschiedlichen Seiten. In einem wirtschaftsgeschichtlichen Beitrag wird der Elektrifizierungsprozess des Teils des mitteldeutschen Raumes beschrieben, in dem die Photographien angefertigt wurden. Ein photographiegeschichtlicher Beitrag vergleicht die verschiedenen Herangehensweisen an das Thema "Elektrizität" durch die Photographen Emil Leitner und Hans Finsler sowie den Künstler Man Ray. Dem Photographen Emil Leitner als einem der noch zu entdeckenden Berliner Industriephotographen nähert sich ein biographischer und werkgeschichtlicher Text. Architekturgeschichte und Industriearchitektur bestimmen den Blickwinkel im abschließenden Beitrag, in dem die auf den Photographien abgebildete Architektur der technischen Anlagen besprochen wird.

Die sorgfältig ausgewählten und in einer hohen Qualität reproduzierten Schwarzweißphotographien bilden die technischen Einrichtungen der Energieumwandlung und -verteilung in einer Ästhetik ab, der sich der Betrachter nicht entziehen kann.

Das graphisch hervorragend gestaltete Buch wendet sich sowohl an Liebhaber historischer Photographie als auch an Interessierte an der Technik- und Regionalgeschichte.


SF