Gustav Adolf - König von Schweden

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Gustav Adolf - König von Schweden

Die Kraft der Erinnerung

 

272 Seiten

259 Abbildungen

21 x 28 cm

15,00 EUR

gebunden

ISBN 978-3-89923-165-6

 

Am 6./16. November 1632 tobte nahe der kleinen Landstadt Lützen bei Leipzig eine der verlustreichsten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges. 12 800 Mann Infanterie und 6200 Berittene auf schwedischer Seite standen 17 000 kaiserlichen Soldaten unter dem von Gicht und Syphilis schwer geplagten Wallenstein gegenüber. Der führte nach der Auseinandersetzung seine Armee zurück nach Böhmen. Die bedrohten Verbindungslinien zu den lebenswichtigen Ostseehäfen hatten die Schweden gerettet. Gustav II. Adolf aber, ihr König, war 38-jährig gefallen. Ausgeplündert, nur mit drei Hemden und einem Paar Leinenstrümpfen bekleidet, so lag der Tote auf dem Schlachtfeld … Gut anderthalb Jahre dauerte dann die Rückführung des Leichnams, ehe er in der Kirche auf Riddarholmen in Stockholm beigesetzt wurde. Die Geschehnisse bei Lützen bilden bis heute das bekannteste Datum der schwedischen Geschichte.

Wer aber war Gustav Adolf? Der „Löwe aus Mitternacht“? Ein Erobererkönig? Der rechte Mann zur rechten Zeit? Der tatkräftige Verteidiger von Luthers Thesen? Der Retter des Protestantismus? Oder der Todfeind des deutschen Volkes? Ein Held und Streiter für Gottes gerechte Sache? Oder ein Werkzeug seiner Rache? Ein königliches Genie? Einer, der sein Leben für sein Volk opferte? Und für ganz Europa? Oder der größte Eroberer, den es hier seit dem Mongolensturm gegeben hatte? Eine Art Napoleon? Oder nur der Türöffner späterer preußischer Machtentfaltung? Ein problematischer Patron also?

Früh jedenfalls begann der Kult um seine Person. Und auch die Legendenbildung. Heute relativieren wir vieles, weil wir Kriege nicht länger im romantischen Licht sehen wollen. Gründe genug also, vor Ort in Lützen die Kraft der Erinnerung wachzurufen in einer deutsch-schwedischen Jubiläumsausstellung, wie es zum Thema noch keine gegeben hat. Quer durch die Jahrhunderte werden aussagekräftige Zeugnisse der wechselvollen Erinnerung präsentiert. So rückt ein ferner Krieg in unsere Nähe. „Es hat Gewinner seiner Politik gegeben, damals und auch in den nachkommenden Generationen – wirtschaftlich, religiös und kulturell. Aber durch den Krieg auch unendlich viele Verlierer.“

Jena und Auerstedt

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Jena und Auerstedt

 

Ereignis und Erinnerung in europäischer, nationaler und regionaler Perspektive

 

Herausgegeben von Konrad Breitenborn und Justus H. Ulbricht als gemeinsame Veröffentlichung des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. und des Heimatbundes Thüringen e. V.

 

 

232 Seiten

77 Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

17 x 24 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-89923-160-1

Gefördert. Überwacht.
Gefördert. Überwacht.

Wolfgang Hütt

 

Gefördert. Überwacht.

 

Reformdruck bildender Künstler der DDR  

 

- Das Beispiel Halle -  

 

Veröffentlichungen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. 

zur Landes-, Regional- und Heimatgeschichte 

 

herausgegeben von Konrad Breitenborn, Band 1  

 

320 Seiten

32 farbige und 15 Schwarz-Weiß-Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

16,5 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-073-4    

 

 

Am 14. Oktober 1806 standen sich in der Schlacht bei Jena und Auerstedt preußische und französische Truppen gegenüber. Ergebnis war der Untergang des alten Preußens, nachdem im August des Jahres mit der Niederlegung der Kaiserkrone schon das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ sein definitives Ende gefunden hatte. Das deutsche Nationalbewusstsein des späteren 19. Jahrhunderts fixierte die Ereignisse der Schlacht als einen schwarzen Tag der deutschen Geschichte. Napoleon als französischer Kaiser war wegen seiner politischen und militärischen Aktivitäten die historische Gestalt dieses Jahrhunderts. Doch markierte die preußische Niederlage auch den Beginn einer behutsamen Reform- und Neuordnungspolitik, die nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft ebenso für den Wiederaufstieg Preußens den Grundstein legte wie für den Weg der mitteldeutschen Kleinstaaten in die Moderne. Noch lange galt „Sedan“ (1870) als „Rache für Jena“ und die Reichsgründung als späte Wiedergutmachung der alten Niederlage.

Jena und Auerstedt wird heute – in Zeiten deutsch-französischer Freundschaft – als europäisches Ereignis erinnert, lange nachdem sich beide Nationen als Erbfeinde gegenübergestanden haben. Im Juni 2006 fand in Naumburg eine Tagung statt, während der Wissenschaftler aus beiden Ländern die legendäre Doppelschlacht aus europäischer, nationaler und regionaler Perspektive neu und streitbar bewerteten und einordneten. Gesucht wurde eine angemessene Form der Erinnerung. Behandelt wurden die museale Erinnerung und der Stellenwert von Kriegserinnerungen im Prozess der europäischen Einigung.

Napoleon war am Tag der Schlacht 37 Jahre alt. Seit 1804 Kaiser der Franzosen, hatte er am 2. Dezember 1805 bei Austerlitz das Heer der Russen und Franzosen besiegt und damit schon am ersten Jahrestag seiner Kaiserkrönung das französische Übergewicht in Mitteleuropa deutlich gemacht. Die Jena-Auerstedter Doppelschlacht war ein weiterer Schritt beim Ausbau der imperialen Stellung Frankreichs. Sowohl Frankreichs Bürgerkönig Louis-Philippe als auch Kaiser Napoleon III. haben sich Jahrzehnte später die Erinnerung an Napoleon als genialen Feldherrn zunutze gemacht und durch Auftragswerke dazu beigetragen, ihn als Nationalhelden im Gedächtnis der Franzosen zu inszenieren. Im umfangreichen Bildteil des Bandes ist dies ebenso wiedergegeben wie zahlreiche Napoleon-Karikaturen, die nach dem Wendepunkt der Völkerschlacht bei Leipzig deutlich kritischer mit ihm umgingen.

Die facettenreichen Beiträge addieren sich auf der Höhe aktueller Forschung zum lesenswerten Kaleidoskop einer bemerkenswerten Erinnerungslandschaft.

Gefördert. Überwacht.

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Wolfgang Hütt

 

Gefördert. Überwacht.

 

Reformdruck bildender Künstler der DDR  

 

- Das Beispiel Halle -  

 

Veröffentlichungen des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. 

zur Landes-, Regional- und Heimatgeschichte 

 

herausgegeben von Konrad Breitenborn, Band 1  

 

320 Seiten

32 farbige und 15 Schwarz-Weiß-Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

16,5 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-073-4    

 

 

Wolfgang Hütts Buch über die Entstehungsmechanismen bildender Kunst über 40 DDR-Jahre hin, exemplarisch vorgeführt am Beispiel des ehemaligen Bezirkes Halle (Saale), ist ein hochinteressantes Dokument der Geschichtsaufarbeitung. Die Darstellung ist exzellent recherchiert, gut lesbar und behandelt in nicht geschmäcklerischer Weise ein Reizthema der öffentlichen Diskussion. Sie gibt ihm 15 Jahre nach dem Ende der DDR eine neue Qualität jenseits von Emotionalität oder Eigeninteressen.  Halle mit seiner Kunsthochschule Burg Giebichenstein, der hier geführten Formalismus-Kampagne und exponierten Künstlern (von Erwin Haas und Carl Crodel über Albert Ebert, Otto Möhwald, Willi Sitte bis  Wasja Götze) eignet sich sehr gut dazu, aus dem Besonderen das Allgemeine herauszuarbeiten. In einer Mischung aus Zeitgeschichte und Zeiterleben wird ein System zwischen Lächerlichkeit und Gefahr herauspräpariert, gestützt und ergänzt von jahrelangem Aktenstudium (Protokolle von SED-Gremien, Stasiakten etc.). 

 

Wolfgang Hütts Buch ist ein Glücksfall. Seine Arbeit ist nicht kalkuliert auf Ostalgie hin, aufs Spektakuläre oder Sensationslüsterne. Sie entwickelt mit gleichermaßen distanziertem wie beteiligtem Blick ein objektives Bild, eines weit jenseits schneller Pauschalurteile. 

 

 

Wolfgang Hütt wurde 1925 in Barmen (Wuppertal) geboren, besuchte dort die Volksschule und erlernte von 1939 bis 1941 das Maurerhandwerk. Ein 1942 begonnenes Fachschulstudium beendete die Einberufung zum Kriegsdienst. Von journalistischer Arbeit begleitet, begann er 1946 in Halle (Saale) das Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie, promovierte 1956 und wurde 1961 als Oberassistent mit Lehrauftrag an der Universität Leipzig wegen des Verdachts staatsfeindlicher Gruppenbildung aus dem Hochschuldienst entlassen. Er arbeitete bis 1969 freiberuflich als Buchautor und danach bis 1971 als Direktor der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle (Saale). Diese Anstellung kündigte er nach Angriffen auf seine Ausstellungspolitik. Seitdem lebt er wieder als freiberuflicher Schriftsteller. Wolfgang Hütt veröffentlichte das wissenschaftliche Standardwerk über die Düsseldorfer Malerschule 1815-1869 und darüber hinaus eine Vielzahl populärwissenschaftlicher und monographischer Publikationen, Kinderbücher über Kunst sowie die beiden Bände seiner Autobiographie "Heimfahrt" und "Schattenlicht".  

 

"Der Kunsthistoriker Wolfgang Hütt hat sich als Wissenschaftler dafür interessiert, wie die politisch Mächtigen der DDR mit den bildenden Künstlern und deren Kunst umgingen, welche Aufgaben und riskanten Möglichkeiten gerade diese Künstler in einer repressiven, kontrollierten und ideologisch vergifteten Gesellschaft hatten, wie sie sich fördern, lenken und ehren ließen, aber auch dafür, wie sie sich Nischen und Freiräume für ihre Arbeit schufen und mit bisweilen hintergründigen Deutungen und Gegenwelt-Entwürfen ihre Wünsche, Hoffnungen, Bedrückungen und Ängste artikulierten.

 

Bei seinen Forschungen konnte der Autor auf viele wichtige archivalische Quellen zurückgreifen, vor allem auf umfangreiche Aktenbestände des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und auf nachgelassenes Archivgut verschiedener SED-Führungsgremien."  

(Konrad Breitenborn)

Die Bodenreform in Sachsen-Anhalt

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Rüdiger Fikentscher, Boje Schmuhl, Konrad Breitenborn (Hrsg.)

 

Die Bodenreform in Sachsen-Anhalt

 

264 Seiten

146 z. T. farbige Abbildungen

gebunden

17 x 24 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-932863-16-5

 

 

Veranstaltet von der Gesellschaft für Demokratie- und Zeitgeschichte Sachsen-Anhalt e. V. und der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt befasste sich im November 1997 in Stendal erstmals eine wissenschaftliche Konferenz mit dem Thema "Die Bodenreform in Sachsen-Anhalt". Der vorliegende Band veröffentlicht die Tagungsbeiträge.

In der Provinz Sachsen, dem späteren Land Sachsen-Anhalt, wurde mit der Bodenreformverordnung vom 3. September 1945 der Startschuss für die dann in der gesamten Sowjetischen Besatzungszone durchgeführte Bodenreform gegeben. Erhard Hübener stimmte als Präsident der Provinzialverwaltung dem kommunistischen Verordnungsentwurf jedoch nicht zu.

Bis 1950 sind in Sachsen-Anhalt 3 146 landwirtschaftliche Betriebe mit insgesamt 719 777 Hektar enteignet worden. Aus der Bodenreform gingen über 50 000 Neubauern als neue soziale Gruppe hervor, darunter viele Flüchtlinge, die die Bodenreform oft als Überlebenshilfe und Lebensperspektive begrüßten. Aber Bodenreformland gab es nicht geschenkt, die meisten Neubauern zahlten den auf zehn Jahre verteilten Kaufpreis ratenweise ab.

 

 

 

 

Die Bodenreform vollzog sich als entschädigungslose Zwangsenteignung. Der KPD ging es 1945/46 um die Veränderung der Gesellschaft. Auch die Bodenreform war ihr Mittel zu diesem Zweck. So sollten von den 2259 enteigneten Schlössern und Herrenhäusern etwa 1500 in Neubauerngehöfte aufgeteilt oder dem Erdboden gleichgemacht werden. Das gelang nicht, doch die Eingriffe in die historische Bausubstanz waren erheblich.

Zum ersten Mal wird der Verlauf der Bodenreform in Sachsen-Anhalt in einem Überblick dargestellt. Weitere Beiträge des Bandes befassen sich mit der Bedeutung der Bodenreform für die Vertriebenen, mit dem Schicksal der "sichergestellten" Kunst- und Kulturgüter und mit der Bodenreform als Rechtsproblem.

 

Pressestimmen:

 

"... ein vorbildlich edierter Tagungsband ..."

 

(Frankfurter Allgemeine Zeitung) 

Entnazifizierung ... in der sowjetischen Besatzungszone Köthen/Anhalt

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Alexander Sperk

 

Entnazifizierung und Personalpolitik in der sowjetischen Besatzungszone Köthen/Anhalt

 

Eine Vergleichsstudie (1945-1948)

 

Beiträge zur Geschichte - Band 2

 

492 Seiten

Broschur

17 x 24 cm

29,80 EUR

ISBN 978-3-89923-027-7

 

 

In der Sowjetischen Besatzungszone zielte die Entnazifizierung sowohl auf die Liquidierung des Hitler-Staates als auch auf den Aufbau eines Gesellschaftssystems sowjetischen Vorbilds. Der Weg dahin war jedoch nicht einheitlich.

Der Autor veranschaulicht an der ersten detaillierten Lokalstudie für das Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone, dass es keine für alle Bereiche gültige Entnazifizierungs- und Personalpolitik gab und diese in den Städten recht unterschiedlich verlief. Nicht überall erfolgte ein Kontinuitätsbruch. Viele der alten Eliten überstanden die Säuberungen. Der Neuaufbau integrierte in der SBZ nicht wenige NSDAP-Mitglieder. Das bislang regional und zentral geprägte Forschungsbild - das belegt diese Studie eindrucksvoll - ist auf die Lokalebene nur begrenzt übertragbar.

Geschichte als Beruf

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Geschichte als Beruf

Demokratie und Diktatur

Protestantismus und politische Kultur

 

Festschrift für Klaus Erich Pollman zum 65. Geburtstag

 

herausgegeben von Ramona Myrrhe

 

456 Seiten

gebunden, Schutzumschlag

17,5 x 24,5 cm

35,00 EUR

ISBN 978-3-89923-101-4

 

 

Klaus Erich Pollmann, geboren 1940 in Duisburg, studierte Geschichte, Germanistik und Politische Wissenschaft. 1971 promovierte er über "Landesherrliches Kirchenregiment und soziale Frage". Seine Habilitation, die 1978 als "Handbuch des Parlamentarismus" gedruckt wurde, zählt bis heute zu den Standardwerken zum Thema. Pollmann lehrte bis 1989 Neuere Geschichte in Braunschweig, war danach als Gast an den Universitäten in Jerusalem und Nebraska-Lincoln. 1993 wurde er als Professor für Geschichte der Neuzeit an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen. Seit 1998 steht er der Magdeburger Universität in der nunmehr vierten Amtsperiode als Rektor vor.

Der vorliegende Band widmet sich in 27 Beiträgen namhafter Autorinnen und Autoren den Hauptthemen der wissenschaftlichen Arbeit Pollmanns: der Parlaments- und Parteiengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, dem deutschen Protestantismus, der Zeitgeschichte und der Hochschul- und Wissenschaftsgeschichte. Der Haupttitel der Festschrift "Geschichte als Beruf" versteht sich als Referenz an den Jubilar. Die Texte der Publikation folgen der Intention Pollmanns, historische Sachverhalte einem breiten Publikum plastisch und lebhaft zu vermitteln. In den Rubriken Demokratie und Diktatur, Protestantismus sowie politische Kultur werden Themen verhandelt wie das Verhältnis von Staat und Kirche in unterschiedlichen Gesellschaftsformen, Kulturpolitik zur Nazi-Zeit, Hochschulautonomie aus historischer Sicht, städtische Entwicklungen aus kulturpolitischem Blickwinkel und viele andere mehr.

Die Festschrift spiegelt das breite Spektrum des wissenschaftlichen Interesses von Klaus Erich Pollmann wider, verfolgt es weiter und wird damit zu einem besonderen Fundus für den geschichtsinteressierten Leser.

Die Magdeburger Centurien

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Die Magdeburger Centurien

 

Band I und II

 

Herausgegeben im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg vom Stadtplanungsamt

 

Band I: 280 Seiten

Band II: 752 Seiten

über 500 zum Teil farbige Abbildungen und zahlreiche Karten

Leinen

im Schuber

17 x 24 cm

25,00 EUR

ISBN 978-3-89923-146-5

 

 

Chronica der Sachsen und Nidersachsen
Chronica der Sachsen und Nidersachsen

Johannes Pomarius

Chronica der Sachsen und Nidersachsen

 

mit einem Nachwort von Günther Korbel

 

Reprint

888 Seiten

gebunden

19 x 31,5 cm

35,00 EUR

ISBN 978-3-89923-144-1 

 

 

Magdeburger Bischofschronik
Magdeburger Bischofschronik

übersetzt von Hermann Michaelis

herausgegeben von Eckhart W. Peters

 

312 Seiten

61 Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

17 x 24 cm

15,00 EUR

ISBN 978-3-89923-132-8

Magdeburg - Die Geschichte der Stadt 805-2005
Magdeburg - Die Geschichte der Stadt 805-2005

Matthias Puhle/Peter Petsch (Hrsg.)

 

Magdeburg

 

Die Geschichte der Stadt 805-2005

 

restlos vergriffen!

 

1036 Seiten

344 Abbildungen und Schwarz-Weiß-Fotos, 24 Karten, 6 Tafeln

gebunden, Schutzumschlag

17,5 x 24,5 cm

50,00 EUR

ISBN 3-89923-105-8

MAGDEBURG-Lieteratur
Weitere Titel zum Thema MAGDEBURG finden Sie, wenn Sie auf diesen Text klicken!

Band I · Die Kirchengeschichtsschreibung des Flacius Illyricus

 

 

Seit einiger Zeit wird ein historischer Schatz wiederentdeckt, der über Jahrzehnte nahezu unbekannt gewesen ist: die Magdeburger Centurien. Dabei handelt es sich bei ihnen zweifellos um einen Vorgang von – so kann man ohne Übertreibung sagen – europäischer Bedeutung! Denn damals, im 16. Jahrhundert, entstand in Magdeburg erstmals eine nach Jahrhunderten gegliederte (kirchliche) Historiographie, die eine neue Form der Geschichtsschreibung einführte.

Wieso war gerade Magdeburg dazu prädestiniert? Die Stadt besaß keine Universität und die Berühmtheit der Dom- und Klosterschulen gehörte mittlerweile der Vergangenheit

an – die Reformation hatte ihnen vollends den Boden entzogen …

Im ersten Band nähern sich sechs Autoren diesem Thema.

 

 

 

Band II · UNIVERSALgeschichtliche Betrachtungen im Sinne einer Weltchronik

 

 

 

 

 

Diese Art der neuen kirchlichen Geschichtsschreibung ist Flacius Illyricus zu verdanken, einem Mann, den es von Wittenberg nach Magdeburg gezogen hatte. Hier stieß er vor allem in der protestantischen Pfarrerschaft auf eine Reihe von Mitstreitern. Mit geringen Ressourcen wurde eine „Forschungsstelle“ eingerichtet, die aus dem Stand eine führende Bedeutung erwarb. Die historische Leistung dieses Unterfangens kann allerdings erst im Rückblick wirklich angemessen gewürdigt werden.

Die Magdeburger Centurien entstanden in der Mitte des 16. Jahrhunderts als erste protestantische Kirchengeschichte in der Stadt Magdeburg. Eine ganze Anzahl von Mitarbeitern durchforstete für dieses anspruchsvolle Unternehmen zwischen 1550 und 1560 in ganz Europa zahllose Bibliotheken. Die Stofffülle der dreizehn Bände in lateinischer Sprache ist folglich beeindruckend, ebenso das Bemühen um Quellentreue sowie die Sorge um systematische Strenge. Die Centuriatoren gliederten den Stoff nicht nach Epochen (P. Orosius) oder in Weltalter (Augustinus), sondern nach Jahrhunderten (Centurien).  Sie sahen ebenso wie Martin Luther in der Geschichte ein Werk Gottes.

Die hier vorgelegte Darstellung bedient sich zwar derselben systematischen Strenge und geographischen Breite wie die Centurien, ist jedoch weder als heilsgeschichtliche noch als apologetische Schrift zu verstehen. Vielmehr verfolgt sie eine eigenständige Darstellungsweise, die sich der Tradition der mittelalterlichen Weltchronik (Eusebius von Caesarea, Isidor von Sevilla, Otto von Freising) nähert. Dabei bemüht sie sich um eine universalgeschichtliche Betrachtungsweise. Auf diesem Hintergrund zeigt dieser Band die wechselseitigen Beziehungen der europäischen, byzantinischen, jüdischen und islamisch-orientalischen Völker sowie in einem weit reichenden Spannungsbogen deren Profan-, Geistes- und Religionsgeschichte. Schließlich und endlich stellt diese Weltchronik kompendienartig dar, wo Magdeburg im Rahmen dieses zeitlichen Ablaufs zu finden ist. Zahlreiche Originalzitate, Anekdoten und Novellen illustrieren das Gesagte.

 

 

 

Der Verfasser des zweiten Bandes, Dr. Günther Korbel, geboren 1942 in Lukawetz/Sudetenland, arbeitete zunächst im Rahmen einer Verwaltungslaufbahn als Stadtoberinspektor bei der Stadt Hildesheim, bevor er Ur- und Frühgeschichte, Vorderasiatische Archäologie, Iranistik, Ethnologie und Keilschriftsprachen (Altpersisch, Akkadisch, Hethitisch) studierte. Er war lange in Forschung und Lehre an der Georg-August-Universität zu Göttingen tätig. Dr. Korbel arbeitete zuletzt für das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg.

 

 

Chronica der Sachsen und Nidersachsen

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Johannes Pomarius

Chronica der Sachsen und Nidersachsen

 

mit einem Nachwort von Günther Korbel

 

Reprint

888 Seiten

gebunden

19 x 31,5 cm

35,00 EUR

ISBN 978-3-89923-144-1 

 

 

Johannes Pomarius war ein stolzer Bürger des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation. In diesem Bewusstsein hat er die Chronik der Sachsen und Niedersachsen verfasst. Er bediente sich dabei einer Form der Geschichtsschreibung, die sich im Mittelalter sowie im 16. und 17. Jahrhundert häufig fand: Johannes Pomarius schrieb eine Chronik – auch wenn sein Beruf Pfarrer an der Petrikirche in Magdeburg war. Er hat sich mit dieser enormen Fleißarbeit auch als Geschichtsschreiber hervorgetan.

Pomarius’ Chronik der Sachsen versucht in bescheidenen Ansätzen sachliche und ursächliche Zusammenhänge zwischen den Ereignissen und chronologischen Phasen herzustellen.

Im Umfeld der Geschichtsschreibung entstanden die Chroniken. Sie bildeten den Spiegel des bürgerlichen Selbstverständnisses im späten Mittelalter. Für diese neue selbstbewusste deutsche Kultur hat Johannes Pomarius auf seine unglaublich fleißige Weise einen würdigen Beitrag geleistet.

Rolande

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Dietlinde Munzel-Everling

Rolande

Die europäischen Rolanddarstellungen und Rolandfiguren

 

200 Seiten

242 Fotos (181 farbig, 61 schwarz/weiß), 110 meist farbige Abbildungen, 2 farbige Karten

gebunden, Schutzumschlag

24,5 x 17,5 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-104-5

 

 

Ritter Roland verlor als Gefolgsmann Kaiser Karls des Großen und Markgraf der Bretagne 778 im Tal von Ronçeval sein Leben beim Rückzug vom spanischen Feldzug, als christliche Basken die Nachhut überfielen. Bald wurde er Mittelpunkt einer Heldendichtung, die als "Chanson de Roland" vor der Schlacht bei Hastings 1066 den normannischen Kriegern vorgesungen wurde. Im 12. Jahrhundert wird er im "Rolandslied des Pfaffen Konrad" zum christlichen Ritter, der das von Gott verliehene Schwert "Durendart" und das Horn "Olifant" trägt. Er gibt sein Leben für die Verteidigung und Ausbreitung des christlichen Glaubens hin und erlangt dadurch einen Platz im Paradies - ein Vorbild für die jungen Adligen, die es für die Kreuzzüge zu begeistern galt.

Eine ausgesprochen deutsche Erscheinung sind die monumentalen Holz- und Steinfiguren, die ab dem 14. Jahrhundert als Zeichen des kaiserlichen Schutzes und Rechts von Kaiser Karl IV. in Städten aufgestellt werden, die sich gegen ihre Stadtherren auflehnen. Die Bedeutung der jüngeren Rolande ist vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Stadtgeschichte zu sehen - meist sind sie Symbole der Stadtfreiheit, verliehener Privilegien, von Handels- und Zollvorrechten oder der Gerichtsbarkeit.

Mit seinen mehr als 350 Fotografien und Abbildungen gibt das vorliegende Buch erstmalig eine Gesamtschau des Rolands als eine europäische Erscheinung. Roland wird dargestellt als Brunnen- und Prangerfigur, in seiner Wiedergeburt im Deutschen Kaiserreich, im Dritten Reich, als Nagelfigur, als Motiv in Literatur und Musik und als Werbeträger. Heute sind Rolandfiguren touristische Attraktionen, Symbole der Stadtgeschichte und Zeichen des Zusammenhalts der Rolandstädte untereinander. Die in der Publikation enthaltenen Karten dokumentieren alle europäischen Roland-Standorte.

 

Pressestimmen:

"... volkstümlich, griffig, kunterbunt, voller Abbildungen, hübscher Geschichten, zuverlässiger Informationen ... Schon das Buch durchzublättern macht Freude. Immer wieder liest man sich fest, lernt dazu, amüsiert sich." 

 

(Weserkurier)

 

"Das Buch ist sehr schön gestaltet und durchgehend farbig und qualitativ hochwertig bebildert ... Munzel-Everling (hat) eine Publikation vorgelegt, die in den nächsten Jahren sicherlich ein Standardwerk zum Thema bleiben wird."

 

(Bremisches Jahrbuch, Bd. 84)

Magdeburger Bischofschronik

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übersetzt von Hermann Michaelis

herausgegeben von Eckhart W. Peters

 

312 Seiten

61 Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

17 x 24 cm

15,00 EUR

ISBN 978-3-89923-132-8

 

 

Seit 1994 existiert wieder ein Bistum Magdeburg, das deutlich und bewusst an die Geschichte des im Jahr 968 gegründeten und bis zur Reformation bestehenden Erzbistums Magdeburg anknüpft. Die Übersetzung der Magdeburger Bischofschronik aus dem Lateinischen wurde von Hermann Michaëlis bereits 1917 abgeschlossen, der Text in dieser deutschen Fassung bisher jedoch noch nie herausgegeben. Mit der längst überfälligen Veröffentlichung hält der Leser nunmehr eine Publikation in Händen, die nicht nur für Magdeburger und historisch Interessierte spannend und aufschlussreich ist, sondern auch für das heutige Bistum Magdeburg von großer historischer Bedeutung. Als Vorlage für seine Übersetzung benutzte Michaëlis höchstwahrscheinlich die 1883 von Wilhelm Schum editierte lateinische Ausgabe Gesta archiepiscoporum Magdeburgensium, die wiederum verschiedene Quellen berücksichtigte. Die Chronik enthält Aufzeichnungen über denkwürdige geschichtliche Ereignisse, die mit dem Wirken der Magdeburger Bischöfe in Verbindung standen. In einer ausführlichen Einleitung gibt der Autor/Übersetzer neben interessanten Einschätzungen der Entstehungsgeschichte der Magdeburger Bischofschronik auch Hinweise zur Gründung Magdeburgs. Die Einleitung ist mit den handschriftlichen Literaturhinweisen und den Randbemerkungen für die vorliegende Publikation ungekürzt übernommen worden.

Das Buch enthält außerdem den hochinteressanten Beitrag „Hermann Michaëlis – eine Spurensuche“, die die Forschungen von Eckhart W. Peters und Sabine Ullrich zur Biographie des Übersetzers nachvollziehen lassen sowie einen Aufsatz von Michael Kleinen, der die Bedeutung der Magdeburger Bischofschronik als Quelle für Historiker darlegt. Eine Magdeburger Zeittafel 805-1566 komplettiert die Ausgabe.

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Mittelalterliteratur VVZ
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Andrea Seidel , Hans-Joachim Solms (Herausgeber)

 

Dô tagte ez

 

Deutsche Literatur des Mittelalters

in Sachsen-Anhalt

 

152 Seiten

32 Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

16 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-026-0

 

 

Eindrucksvolle bauliche Zeugnisse des Mittelalters begegnen uns in Sachsen-Anhalt auf Schritt und Tritt. Hier hat einst das politische Zentrum Deutschlands gelegen. Klöster und Dome, Dorfkirchen und Wohnhäuser, Stadtanlagen und Burgen sind ebenso sinnfällige Zeugen von hohem Rang wie die in großer Vielfalt erhaltenen Skulpturen, Schätze und Malereien.

Weitgehend im Verborgenen sind bisher die schriftlichen Äußerungen jener bewegten Zeit geblieben. Auch sie aber müssen als Meilensteine deutscher Geistes- und Kulturgeschichte angesehen werden und als beredte Ergänzung zu den stummen Architekturzeugen. Darum sind hier Texte als Faksimile, in der originalen Sprache und als Übersetzung versammelt, die weit über die Region ihrer Entstehung hinaus gewirkt haben. Neben den Merseburger Zaubersprüchen und dem Sachsenspiegel des Eike von Repgow steht eine Auswahl an weltlichen und geistlichen Dichtungen: Sowohl der höfische Roman (Heinrich von Veldeke, Eneit), der Minnesang (Heinrich von Morungen) als auch religiöse Texte (Brun von Schönebeck, Das Hohe Lied). Neben Dokumenten klösterlichen Lebens (Mystik) eröffnen solche städtischen Lebens (Schöffenbücher von Halle) kulturgeschichtliche Hintergründe. In seiner Zusammenschau vermittelt der reich illustrierte Band verblüffende Einblicke in die mittelalterliche Welt.

Bäuerliche Verhältnisse

SCHLENKER BAUER VVZ
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Gerlinde Schlenker

Bäuerliche Verhältnisse im mittleren Elbe- und Saale-Gebiet vom 12. bis 15. Jahrhundert

 

Beiträge zur Geschichte - Band 1

 

328 Seiten

gebunden

17 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-932863-95-0

 

 

Gegenstand der Untersuchung sind die grundherrlich-bäuerliche Sozialstruktur bis zur Herausbildung der Abgabengrundherrschaft und ihre Veränderungen durch Landesausbau und Kolonisationsbewegung. Des weiteren wird die Ausgestaltung der Grundherrschaft vom 13. bis zum 15. Jahrhundert im Mittelelbe-Saale-Gebiet behandelt unter besonderer Berücksichtigung des Verbleibs der slawischen Bevölkerung und der Einflussnahme der Zisterzienser auf die bäuerliche Entwicklung am Beispiel der Klöster Walkenried, Pforte, Sittichenbach, Neuendorf und Helfta. 

LEUNA - Metamorphosen eines Chemiewerkes

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LEUNA

Metamorphosen eines Chemiewerkes

 

2. Auflage

 

400 Seiten

538 meist farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

23 x 30 cm

65,00 EUR

ISBN 978-3-929330-99-1 

 

 

In Leuna hat sich nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten eine Entwicklung vollzogen, die nach 80 Jahren des Bestehens des Chemiewerkes das juristische Aus für das Unternehmen brachte.

Leuna - das größte Industriekombinat der DDR - war sicher einer der schwierigsten Privatisierungs- und Sanierungsfälle in den 90er Jahren.

Das Buch geht zurück bis zu den Wurzeln der Leuna-Werke. Es bezieht auch bewusst die Jahrzehnte sozialistischer Planwirtschaft und ihrer besonderen ökonomischen Zwänge ausführlich ein. Die Geschichte des Werkes zeigt, dass Zeitwirren oft kritische Phasen für den Fortbestand des Unternehmens in seiner 80-jährigen Geschichte brachten.

Im Buch wurde ein Mosaik zusammengefügt, das dem hohen Anspruch genügt, die Größe des Chemiewerkes anschaulich zu machen und gleichzeitig Freude, Opfer, ja auch Empfindungen der Menschen nachzuvollziehen.

Pressestimmen:

 

"... landet hier ein großer Wurf, ein Erinnerungs-Puzzle, das die Basis einer regionalen Kulturgeschichte Ost sein kann. Wichtig ist dieses Buch und nicht frei von Pathos. Erik Neutsch hat es früh gewußt. Sein 'Steine'-Roman endet mit dem Satz: 'Die Heimat ist überall'."

(Mitteldeutsche Zeitung)

 

"... gelungenes Werk authentischer Zeitgeschichte ... zahlreiche dokumentarischen Fotoserien wechseln geschickt mit den künstlerisch exklusiven Detailfotografien von Janos Stekovics ab."

(Nachrichten aus Chemie)

Süße Versuchung

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Süße Versuchung
Vom Siegeszug der Schokolade seit dem 19. Jahrhundert
Das Beispiel Wernigerode

Edition Schloss Wernigerode®
Band 12

58 Seiten
126 farbigen Abbildungen
gebunden
21 x 28 cm
19,80 EUR
ISBN 978-3-89923-180-9

 

 

 

Schokolade! Einst Herrschern und Adel vorbehalten, heute ein ganz selbstverständliches Stück vom Paradies für jedermann.
Schokolade (bzw. zunächst Kakao) gelangt über die südamerikanischen Besitzungen zuerst ans spanische Herrscherhaus, später an den französischen Königshof und wird auch in Deutschland zum Symbol des Müßiggangs der vornehmen adligen Gesellschaft.
Im 19. Jahrhundert tritt die „süße Versuchung“ mit dem Boom in der Industrie, der mit verschiedensten technischen Erfindungen einhergeht, ihren Siegeszug durch alle Gesellschaftsschichten an. Anteil daran hatte auch Wernigerode mit seiner weit überregional bedeutsamen Schokoladenproduktion, die sich teilweise bis in die Gegenwart erhalten konnte.
Eine Einführung zur Geschichte von Kakao und Schokolade, detailreiche Schilderungen zur Entwicklung der Schokoladenindustrie in der Harzstadt, zu Aufstieg und Fall namhafter Fabrikanten und Betriebe und eine opulente Bildausstattung bieten einen sinnlichen Zugang zu einem sinnlichen Sujet und wecken Lust, einzutauchen in die Welt von „Brocken Splitter“ & Co.

Tangermünde - 1000 Jahre Geschichte

978-3-89923-217-2
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Sigrid Brückner (Hrsg.)

Tangermünde

1000 Jahre Geschichte

 

544 Seiten

347 farbige und 316 Schwarz-Weiß-Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

17 x 25 cm

24,80 EUR

ISBN 978-3-89923-217-2

 

Seit Thietmar von Merseburg 1009 die Burg Tangermünde erstmals in seiner Chronik erwähnte, ist hier, wo der Tanger in die Elbe mündet, Geschichte in vielfältiger Weise belegt. Als Grenzfestung gegen die Slawen, die auf der anderen Seite der Elbe siedelten, diente die Burg. In ihrem Schutz entwickelte sich aus einer Kaufmannssiedlung die Stadt. Kaiser Karl IV., der im 14. Jahrhundert von Prag aus fast ganz Europa regierte, ließ die Tangermünder Burg zu seiner Nebenresidenz umgestalten. Die brandenburgischen Markgrafen und Kurfürsten residierten hier bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. In ihrer Blütezeit trat die Stadt dem Hansebund bei. Die gewaltige St. Stephanskirche, das gotische Rathaus und eine wehrhafte Stadtbefestigung wurden errichtet.

Literarischen Ruhm hingegen erlangte Tangermünde aufgrund einer Katastrophe: 1617 zerstörte ein verheerender Brand zwei Drittel der Stadt. Eine junge Frau, Grete Minde, wurde als Brandstifterin verurteilt und grausam hingerichtet. Theodor Fontane machte das Ereignis zum Gegenstand einer berühmten Novelle.

1933 wurde die Einweihung der Autostraßenbrücke über die Elbe zum Anlass genommen, eine Tausendjahr-Propaganda-Feier zu veranstalten. Im April 1945 kämpfte die 12. Armee (Armee Wenck) an der bereits wieder zerstörten Brücke ...

Tausend Jahre Tangermünde: Das ist eine spannende Abfolge von Glanzzeit und Niedergang, von Reichtum und Armut und immer wieder gelungenem Neuanfang. Das heutige Stadtbild ist in seiner Geschlossenheit eindrucksvoll und einzigartig. Es ist das sichtbare Zeugnis einer wechselvollen und spannenden Geschichte, von der in diesem Buch facettenreich und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft erzählt wird.

 

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2006

JAHRBUCH HALLE 2006 VVZ
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Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2006

 

im Auftrag des Vereins für hallische Stadtgeschichte herausgegeben von Ralf Jacob

 

304 Seiten

118 Abbildungen

Broschur

16 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-133-5

 

 

Das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte hat sich in nur kurzer Zeit von den ersten Überlegungen und Ideen im Jahre 2002 bis heute zum zentralen, regelmäßig erscheinenden und epocheübergreifenden Publikationsort für die Historie der zweitgrößten Stadt Sachsen-Anhalts entwickelt. Es wird dabei nicht nur in Halle, sondern auch darüber hinaus in Deutschland rezipiert. Mit seiner breit angelegten Struktur aus wissenschaftlichen Aufsätzen, Quellenpräsentationen, Darstellungen zur Geschichte von Straßen, Plätzen und Denkmälern in der Stadt, Arbeitsberichten, der Rubrik zu den Jubiläen und einem Teil mit Tagungsberichten und Rezensionen spiegelt es die ganze Breite stadtgeschichtlicher Forschungen und Aktivitäten wider. Das Jahrbuch steht so in der Mitte eines Kommunikationsfeldes unterschiedlichster Personen und Institutionen, deren Wege hier zusammenführen: Es dokumentiert geleistete Arbeiten und gibt Anregungen für künftige Forschungen. Und es soll sich gleichsam zu einem kontinuierlich wachsenden Wissensspeicher entwickeln.

Der hier vorliegende vierte Band des Jahrbuchs wird im 1200-jährigen Jubiläumsjahr der Stadt Halle in erweitertem Umfang präsentiert. Als besondere Bereicherung darf dabei der Aufsatz über das Wirken der hallischen Ehrenbürger gelten, der in Folge des Stadtjubiläums und auf Initiative des Stadtrates zustande kam.

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2005

HAL StGE VVZ 2005
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Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2005

 

im Auftrag des Vereins für hallische Stadtgeschichte herausgegeben von Ralf Jacob

 

208 Seiten

36 Fotos, 28 Abbildungen

Broschur

16 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-111-3

ISSN 1612-8192

 

 

Am unmittelbaren Vorabend des 1200-jährigen Jubiläums der urkundlichen Ersterwähnung Halles und des damit verbundenen Festjahres wird der dritte Band des Jahrbuches für hallische Stadtgeschichte vorgelegt. Die darin behandelten Themen repräsentieren das breite Spektrum stadtgeschichtlicher Forschungen - so, wie es sich für den bewussten, kritischen und auch stolzen Umgang mit der Geschichte der Stadt gehört. Im Reigen der Aufsätze stehen die Ausgrabungen auf dem Marktplatz der Saalestadt chronologisch am Anfang. Das späte Mittelalter ist mit neuen Erkenntnissen zu den zentralen historischen Pfarrgemeinden Halles, St. Gertruden und St. Marien, vertreten. An der Schwelle zur Zeitgeschichte ist der wichtige Beitrag über die Juden im Wirtschaftsleben Halles angesiedelt. Dem 60. Jahrestag des Kriegsendes sind zwei Darstellungen gewidmet, die allein schon wegen ihrer unterschiedlichen Betrachtungsweise und Wertungen hoch interessant sind. Den Band bereichern wiederum quellenkundliche Kurzberichte, Betrachtungen zu bemerkenswerten Persönlichkeiten, zumeist anlässlich ihrer runden Geburts- oder Todestage, sowie Tagungsberichte und Rezensionen.

 

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2004

HAL SG 2004 VVZ
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Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2004

 

im Auftrag des Vereins für hallische Stadtgeschichte herausgegeben von Ralf Jacob

 

208 Seiten

75 Abbildungen

Broschur

16 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-088-8

ISSN 1612-8192

 

 

Das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte kann auch Dank der Bemühungen von Herrn Stadtarchivar Ralf Jacob in seinem zweiten Band präsentiert werden. Er enthält eine Reihe interessanter Aufsätze, deren Inhalte diesmal von der ersten urkundlichen Erwähnung Halles im Jahre 806, über die Geschichte des Modernen Theaters als eines der führenden Varietés Halles, den Hansering mit seinen Denkmalen als hallische Prachtmeile, bis hin zum Stadtgottesacker mit seinen Inschriften als familien- und sozialgeschichtliche Quellen reichen. Aktuellen Jubiläen widmen sich die Beiträge zur Geschichte der 450 Jahre alten Marktkirche sowie den hallischen Persönlichkeiten Christian Wolff und dem Jahrhundert der Aufklärung, Paul Thiersch, dem Begründer der hallischen Kunstschule, August Hermann Niemeyer, dem Politiker, Pädagogen und Stadtbürger zum 250. Geburtstag, Melchor Kling, dem Lehrer und Praktiker des Rechts, und Johanne Christine Louise Bergener, die in ihrem Wirken für die sozial Benachteiligten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dem Leser näher gebracht wird. Eine wirtschaftsgeschichtliche Quellenstudie zu dem in der Weimarer Republik vorgefallenen Stadtbankskandal ergänzt in willkommener Weise den Gehalt des Jahrbuches. Neue Einsichten in die Geschichte des Hanserings machen auf die Relevanz einer bekannten Straße in der Stadttopographie aufmerksam. Arbeits- und Tagungsberichte sowie Rezensionen runden den Band ab.

 

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2003

HAL SG 2003 VVZ
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Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2003

 

im Auftrag des Vereins für hallische Stadtgeschichte herausgegeben von Ralf Jacob

 

160 Seiten

65 Abbildungen

Broschur

16 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-044-4

ISSN 1612-8192

 

 

Der Inhalt des ausführlich bebilderten Jahrbuchs reicht von wissenschaftlichen Aufsätzen über Quellentexte bis hin zu Miszellen und Rezensionen. Entdecken Sie in diesem Band mit Hans Wittwer den Architekten des gläsernen Restaurants am Flughafen Halle/Leipzig, machen Sie einen Exkurs in die konfliktgeladene Sozialgeschichte unserer Stadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, lernen Sie die wechselvolle Geschichte des vor 75 Jahren begründeten Laternenfestes kennen oder lesen Sie den mit viel Hintergrundwissen verfaßten Bericht des Magistrats-Obersekretärs Emil Schachtzabel zur städtebaulichen Entwicklung der Stadt zwischen 1881 und 1920.

Das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte will breiteste Leserkreise ansprechen und soll gleichzeitig anregen - zum Lesen, zum Blättern, zum Weiterdenken und zum Mitarbeiten. Wir stellen uns vor, daß sich das Jahrbuch zu einem Kommunikationsforum über Fragen der hallischen Stadtgeschichte entwickelt und es auf diese Weise die Vielfalt sowohl der Geschichte der Stadt als auch der damit befaßten Arbeiten auf anschauliche Weise zu präsentieren vermag.

Das Jahrbuch ist auf Initiative des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. entstanden. In seinem Auftrag wird es von Stadtarchivar Ralf Jacob herausgegeben.

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2008

978-3-89923-214-1
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Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2008

 

Herausgegeben von Ralf Jacob

 

192 Seiten

64 Abbildungen

Broschur, Schutzumschlag

16 X 24 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-214-1

 

Die Erforschung der hallischen Stadtgeschichte wurde in den vergangenen Jahren erheblich intensiviert. Die Anzahl derjenigen, die sich mit der Historie der Saalestadt befassen, nimmt stetig zu. Universitäre und andere wissenschaftliche Einrichtungen engagieren sich ebenso wie Museen, Archive, Vereine und kompetente Einzelpersonen. Es hat sich ein funktionierendes Netzwerk der Stadtgeschichtsforschung herausgebildet.

Das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2008 präsentiert wieder einige wichtige Beiträge der Forschenden, die sich auf fachlich grundierter Basis an eine breite Öffentlichkeit wenden.

Der Band vereint u. a. Aufsätze zur Neuen (Alten) Promenade und zum Händeldenkmal auf Halles Marktplatz, eine Quellenstudie zum Themenprogramm des Lünettenbildes an der Ostwand der Marktkirche sowie einen umfangreichen Beitrag zur Geschichte der Geiststraße.

Tagungsberichte, Artikel zu stadtrelevanten Jubiläen und Rezensionen bereichern das breit gefächerte, informative sechste Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte.

 

Die stumme Fakultät

Stumme Fakultät SU VVZ
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Christian Stephan

 

Die stumme Fakultät 

 

252 Seiten

52 Schwarz-Weiß-Fotos, 4 Pläne

gebunden, Schutzumschlag

13 x 21 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-103-8

 

 

"Die stumme Fakultät" - mit diesen Worten bezeichnete der langjährige Dekan der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Gerhard Heinzelmann, den Friedhof, der die alte Kirche St. Laurentius auf dem Neumarkt in Halle umgibt. Hier fand - neben zahlreichen Persönlichkeiten aus anderen Bereichen des öffentlichen Lebens - die Mehrzahl der seit dem 19. Jahrhundert verstorbenen Theologieprofessoren ihre letzte Ruhestätte. Sie erinnerten ihn und "sprachen" zu ihm, wenn er über den Friedhof ging.

 

Die 500-jährige Wiederkehr der Universitätsgründung ist Anlass, die Geschichte und die Traditionen ins Gedächtnis zu rufen, die für die Theologische Fakultät in Halle bestimmend waren. Der Gang zu den Grabstätten ihrer Professoren soll dabei eine eher in der Stille wahrgenommene Möglichkeit sein, die "stumme Fakultät" zu sich sprechen zu lassen.

Den Ausgangspunkt für sein Buch hat Dr. Christian Stephan, ehemaliger Assistent an der Theologischen Fakultät und heute Pfarrer bei Bern, an den Gräbern der in Halle beerdigten Theologieprofessoren gefunden. Es bietet zu jeder der Persönlichkeiten, von der in Halle ein Grab nachweisbar ist, eine kurze, auf den wissenschaftlichen Werdegang konzentrierte Biografie nebst einer bibliographischen Übersicht, welche die Veröffentlichungen des Verstorbenen und weiterführende Forschungsliteratur enthält. Beigegeben sind eine Übersicht über die Friedhöfe, auf denen sich die Gräber befinden, Lagepläne und stimmungsvolle Fotografien der Gräber, sofern sie heute noch vorhanden sind. So haben sowohl der beschauliche Spaziergang über die Friedhöfe als auch der konzentrierte Weg in die Gedankengebäude der verstorbenen Lehrer einen sicheren Wegweiser.

Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte - Band 14

Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte - Band 14

50 Jahre Mitteldeutscher Kulturrat - Festschrift

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50 Jahre Mitteldeutscher Kulturrat - Festschrift

Analysen

Analysen VVZ
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Analysen

 

Autobiografisches Schreiben nach 1989

 

424 Seiten

Broschur

17 x 24 cm

16,00 EUR

ISBN 978-3-89923-042-0

ISSN 1610-15

 

 

"Die Grenzen sind offen! Liebes Tagebuch, mir fehlen die Worte. Mir fehlen wirklich die Worte. Mit tränennassen Augen in der Küche auf und ab gehen und keine Zwiebel zur Hand haben, auf die der plötzliche Tränenfluss zu schieben wäre", notierte der Dresdner Dichter Thomas Rosenlöcher, als die Mauer fiel. Die Euphorie ist mittlerweile von der gewandelten Realität eingeholt, doch die 'Zonenkinder' sind von 'Goodbye Lenin' bis 'Meine freie deutsche Jugend' zu wichtigen Impulsgebern der deutschen Gegenwartskunst geworden. Der Band versammelt die fünf prämierten Beiträge eines wissenschaftlichen Wettbewerbs der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat, der autobiographisches Schreiben nach 1989 zum Thema hatte.

"Schnatzjer": E seltnes Eksemblar

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Bodo-Eberhard Lochner

 

"Schnatzjer"

Eseltnes Eksemblar

 

Texte in hallescher Mundart

 

ausgewählt und herausgegeben von Bernd Heinrich

 

2. Auflage

 

96 Seiten

18 Zeichnungen

gebunden, Schutzumschlag

14 x 20 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-89923-107-6

 

 

Wenige Hallenser werden Bodo-Eberhard Lochner unter seinem bürgerlichen Namen kennen. Der Name "Schnatzjer" hingegen dürfte fast jedem Einwohner der Saalestadt ein Begriff sein. Unter diesem nämlich veröffentlichte der Autor von 1958 bis 1995 in der "Liberal-Demokratischen Zeitung" und deren Nachfolger, dem "Halleschen Tageblatt" Texte in hallescher Mundart. Weit mehr als tausend davon sind in diesen Jahren erschienen. Es sind Momentaufnahmen aus dem Alltag, so humor- wie liebevoll und immer höchst unterhaltsam. Für Hallenser sowieso, für Außenstehende durch die oft skurrilen Wortschöpfungen, den eigenwilligen Klang, die kuriosen Fügungen gewiss nicht minder.

 

Bernd Heinrich - über einige Jahre hinweg Kollege Bodo-Eberhard Lochners beim "Halleschen Tageblatt" und später Mitglied des Mundartvereins "De Dilpsche" - hat im vorliegenden Buch einige der schönsten, reizvollsten und witzigsten Geschichten von "Schnatzjer" ausgewählt, zusammengestellt und herausgegeben. Er trägt damit nicht nur dazu bei, dass "Schnatzjer" unvergessen bleibt, sondern ebenso zur Pflege und zum Erhalt der halleschen Mundart.

 

Zum leichteren Verständnis der für Nicht-Kenner wie eine Fremdsprache anmutenden Ausdrücke enthält das Buch ein Wörterverzeichnis, in dem Begriffe wie "Däätz" (Kopf), "Dust" (Dummkopf), "Kwien" (Hund), "Scheeks" (Junge) "Umme" (Sturz) und viele, viele andere erläutert werden. Das Buch wurde von Andreas Heinrich mit witzig-originellen Zeichnungen illustriert.

 

Pressestimmen:

 

"... ein gelungener Beitrag zum Erhalt und zur Pflege der halleschen Mundart."

 

(Mitteldeutsche Zeitung)


SF