Vom Vorzeigebetrieb zur Spitzenraffinerie

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Gerd Bukowski, Heinz Limmer

Vom Vorzeigebetrieb zur Spitzenraffinerie

Die Geschichte der Erdölraffinerie in Schwedt/Oder

Herausgegeben von der PCK Raffinerie GmbH

 

 

352 Seiten

394 farbige und 241 s/w Abbildungen

gebunden

25 x 32 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-282-0

 

 

Die mehr als 50-jährige Historie der PCK-Raffinerie ist reich an Innovationen, Initiativen, aber auch Irrwegen. Insgesamt ergibt das eine Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen. In diesem Buch ist sie erstmals ausführlich dokumentiert.

Wegen seiner günstigen Lage zur gemeinsam geplanten Erdölleitung „Freundschaft“ durch die sozialistischen Staaten wurde Schwedt 1958 überraschend als Standort ausgewählt. Brot, Wohlstand und Schönheit sollte die Chemie damals geben. Schwedt wurde zu einem Mekka der Arbeitskräfte aus der ganzen DDR, die mit Hacke und Spaten, Motorsäge und Dampflokomotive dem uckermärkischen Wald zu Leibe rückten. Der Aufbau der Raffinerie wurde stets als Chefsache behandelt. Die enge Verbindung zwischen Wissenschaft, Kreativität und Produktion bildete die Grundlage für eine rasante Entwicklung des Werkes. Dennoch: Diese Entwicklung zu einem der leistungsfähigsten Unternehmen der DDR ist reich an Konflikten.

Nach der erfolgreichen Überführung des Unternehmens in die Marktwirtschaft begann das zweite Leben der PCK. Nach Umstrukturierungen, Großinvestitionen, einem Kraftwerksneubau und vielem mehr entwickelte sich die PCK zu einem der wirtschaftlichsten Erdölverarbeitungsstandorte Europas. Sie kann mit ihrer Anbindung an die Lagerstätten Russlands über die Pipeline „Drushba“ und mit ihrer Rostockpipeline, über die sie auch mit Erdölen aus dem Ostseeraum, den arabischen und afrikanischen Ländern versorgt werden kann, mit Zuversicht in die Zukunft sehen.

Als langjährige Mitarbeiter der Schwedter Erdölraffinerie haben Gerd Bukowski und Heinz Limmer seit den sechziger Jahren die Entwicklung des Werkes an der Oder bis in die Gegenwart hautnah miterlebt und in verantwortlichen Positionen mitgestaltet. Beide leben bis heute in Schwedt/Oder.

Der Saalekreis

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Katrin Greiner/Janos Stekovics

Der Saalekreis  

 

240 Seiten

353 Farbfotografien

gebunden, Schutzumschlag

23 x 31 cm

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-266-0

 

Flaches weites Land, verwunschene Flusstäler, zerklüftete raue Schluchten – der Saalekreis, der sich wie ein Ring um die kreisfreie Stadt Halle (Saale) schließt, bietet unzählige Entdeckungen für den, der sich mit offenen Sinnen aufmacht, all die Schönheiten zu erkunden.

Neben seinen besonderen landschaftlichen Reizen zeigt der so gegensätzliche Landstrich auch eine Fülle an spannenden historischen Zeugnissen. Hier, zwischen Merseburg und Petersberg, zwischen Querfurt und Wettin, zwischen Löbejün und Bad Lauchstädt, erstreckt sich eine der am reichsten von deutscher Geschichte geprägten Gegenden! Hier wirkten Grafen, Markgrafen, Könige und gar Kaiser, hier residierten, regierten, liebten und kämpften sie. Hier prägten Bischöfe wie Thilo von Trotha Politik, Kultur und Baugeschichte, hier berichten noch heute nicht nur Schloss und Dom in der Kreisstadt, sondern auch mächtige Burgen, stille Kirchen und Herrenhäuser von der an klangvollen Namen und wichtigen Ereignissen reichen Historie.

Heute verbinden sich im Saalekreis Tradition und Moderne, werden die Kostbarkeiten aus der Vergangenheit liebevoll bewahrt und berichten futuristisch anmutende Industriekomplexe vom Fleiß und Ideenreichtum der Menschen, die hier leben.

Ein äußerst anschaulicher, aufwendig gestalteter Text-Bildband mit bestechend schönen Aufnahmen und detailreichen Luftbildern, die dem Betrachter vollkommen neue Blickwinkel präsentieren.

Kurzum: ein reiches Buch, reich im Inhalt, reich in seiner stilistischen Ausformung, vielschichtig und vielgestaltig.

Domschatz zu Halberstadt

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Ute Bednarz, Peter Findeisen, Petra Janke,

Hans-Joachim Krause, Barbara Pregla

Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt

 

 

Herausgeber:

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt,

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt,

Evangelischer Kirchenkreis Halberstadt – Domschatz-Verwaltung

 

 

3., überarbeitete, neu fotografierte, erweiterte Auflage

208 Seiten

215 farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

22 x 28 cm

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-128-1

 

Reliquien von verehrten Heiligen, goldene Kästchen, jahrhundertealte Gewänder, kostbare Teppiche – der Halberstädter Domschatz zählt unbestritten zu den beeindruckendsten und bedeutendsten Kirchenschätzen der Welt.

In der Harzstadt funkelt dieser über 1000 Jahre gewachsene Schatz nicht im Verborgenen, sondern ist in einer prächtigen Ausstellung für jedermann zu bestaunen. Erst 2008 wurde die Präsentation im Dom St.Stephanus und St.Sixtus, einem der schönsten Kirchenbauten der Gotik, und in den Stiftsgebäuden neu gestaltet. Sie entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem Magneten für nicht enden wollende Besucherströme. 

Wer würde nicht den Atem anhalten, wenn er zum Beispiel vor dem fast 1600 Jahre alten Konsulardiptychon aus Elfenbein, einem edlen römischen Notizbuch, stünde? Wen würde nicht die Handwerkskunst der insgesamt fast 14Meter langen Marienteppiche verblüffen, auf denen in zwölf Szenen wesentliche Begebenheiten aus dem Leben der Gottesmutter dargestellt sind? Wer wäre nicht vom Anblick der vergoldeten und mit edlen Steinen verzierten Reliquienbehälter verzaubert und von ihrem einsehbaren Inhalt fasziniert und irritiert?

Diesen prunkvollen Zauber einzufangen, ist mit dem Band „Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt“ gelungen! Er macht mit seiner repräsentativen Auswahl der vorgestellten Objekte einerseits neugierig auf all die exquisiten Ausstellungsstücke und erweckt durch die bestechenden Fotos Lust, die Schätze selbst zu entdecken – und zwar genau an dem Ort ihrer einstigen Nutzung im Kirchenleben. Andererseits liefern die fundierten Beiträge ausgewiesener Fachleute und Kenner des einmaligen Domschatzes zudem historische Hintergründe und kunst­historische Einordnungen, mit denen Leser- und Besucherschaft bestens informiert durch die Exposition geleitet werden.

Gezeigt und ausführlich beschrieben werden Kunstwerke der Gattungen Schatz- und Textilkunst, Tafelmalerei, Plastik und Buch­malerei von der Spät­antike bis zum ausgehenden Mittelalter. Das Buch nimmt sich zudem Zeit und Raum, um besonders schöne oder seltene Stücke auch auf Doppelseiten und im Detail in den Fokus der Betrachter zu rücken.

Im Zusammenspiel von wertvoller Ausstattung, bestechenden Fotografien und informativen Texten wird so das Buch über die „Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt“ selbst zu einem Schatz, der außerdem auch noch erschwinglich ist.

 

 

 

 

Der Naumburger Dom

Naumburg Titel
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Ernst Schubert

Der Naumburger Dom

Fotografien von Janos Stekovics

 

2. Auflage

216 Seiten

182 farbige Abbildungen

Leinen, Schutzumschlag

23 x 30 cm

50,00 EUR

ISBN 978-3-929330-92-2

 

 

Mit Erscheinen dieser reich ausgestatteten Publikation lag erstmals seit 1968 eine umfassende Monografie über den Dom vor. Lange Zeit war das Buch vergriffen. Nun ist es in der 2. erweiterten Auflage erhältlich.

Der Leser erfährt nicht nur die neuesten Erkenntnisse zum Naumburger Meister, zu den Stifterfiguren und Skulpturen des Westlettners, sondern auch jüngere Überlegungen zur Baugeschichte. Zusätzlich werden alle wichtigen Ausstattungsstücke behandelt.

Der Textautor Ernst Schubert ist ein profunder Kenner des Naumburger Doms, hat er doch dort schon 1961 – 1964 zusammen mit Gerhard Leopold archäologische Ausgrabungen und seit 1977 die Instandsetzung des Bauwerkes und die Restaurierung der gesamten Ausstattung geleitet. Sein Text ist nicht nur für den Fachmann, sondern auch für Laien leicht verständlich. Bewusst fotografierte Janos Stekovics in der Regel in Augenhöhe des Betrachters, um einen authentischen Eindruck zu erzielen. Bei den Skulpturen – abgesehen von Detail-Abbildungen – wird stets der Architektur-Zusammenhang deutlich gemacht.

 

Der Kunsthistoriker Ernst Schubert, bester Kenner des Doms …, hat jetzt eine Monographie vorgelegt, die ohne Zweifel für lange Zeit die endgültige sein wird … Ein besonderes Glanzstück … sind die durchweg farbigen Abbildungen. Sie stellen eine vollständige Fotodokumentation dar und sind von einer Qualität und Eindringlichkeit, wie man sie vom Naumburger Dom und seinen Skulpturen noch nie gesehen hat. Faszinierende Detailaufnahmen erlauben fast haptische Eindrücke.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Prachtvoller Bildband … kein Detail wird vergessen“ (Welt am Sonntag)

 

 

 

 

Quedlinburg - Aus dem Tagebuch einer Tausendjährigen

978-3-89923-248-6
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Christa Rienäcker

Quedlinburg

Aus dem Tagebuch einer Tausendjährigen

 

Kulturreisen­-städte-spezial­ · Band 5

 

256 Seiten

325 farbige Abbildungen

1 Stadtplan

16,5 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-248-6

ISSN 1865-0139

 

Malerisch präsentiert sich die tausendjährige Fachwerkstadt Quedlinburg in einer grünen Hügellandschaft am Nordrand des Harzgebirges. Sie scheint einem Märchenbuch entstiegen zu sein. Schloss und Stiftskirche auf einem steilen Sandsteinfelsen am Stadtrand künden von einer großen Vergangenheit. Zu ihren Füßen tragen unzählige Fachwerkhäuser mit Charme und Würde die Last von Jahrhunderten. Außergewöhnliche Motive, die hier in einer Fülle von Farbfotografien zu bewundern sind. 1994 war es, als Quedlinburg von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Damit ist der Stellenwert eines im europäischen Maßstab herausragenden Beispiels einer mittelalterlichen Stadt gewürdigt. In diesem Buch werden Geschichten aus ihrer Geschichte erzählt. Die große Historie steht dabei neben dem Alltäglichen. Sie handeln von Raubgrafen, Kindesentführungen und hier entstandenen Seemannsliedern. Vor allem aber handeln sie immer wieder von Frauen, die hier Äbtissinnen, Dichterinnen und Ärztin waren oder als Hexen verbrannt wurden.

Die Quedlinburgerin Christa Rienäcker porträtiert einladend und in geschichtlichen Exkursen ihre Stadt. Sie erzählt von einer Metropole des frühen Mittelalters, von Schlossberg, Wipertikirche und Münzenberg, von tausend Jahren Stadtgeschichte, Fachwerkbau, Stadtbefestigung, Stadtkirchen und grünem Gürtel Quedlinburgs. Sie schlägt Routen für Stadtrundgänge vor. Der Städte-Spezial-Band enthält einen Stadtplan und Fotos, die Lust auf eine sehens- und entdeckenswerte Stadt machen.

Die Liebe der Vögel

978-3-89923-220-2
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Ernst Paul Dörfler

Die Liebe der Vögel

Vom ersten Lustgeträller bis zur Reise in den Süden

 

216 Seiten

271 farbige Abbildungen

gebunden

24 x 22 cm

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-220-2

 

 

Was zeichnet das wahre Leben und Lieben der Vögel aus? Wie finden Männchen und Weibchen zueinander und wonach wird der Partner ausgewählt? Wer von beiden trifft letztlich die Wahl und gibt das alles entscheidende „Ja“-Wort? Geht es nach Schönheit, nach Größe und Stärke oder nach Vermögen? Kennen Vögel so etwas wie Liebe, wie Zärtlichkeit, gibt es Eifersucht? Wie heiraten Vögel? Tragen sie Hochzeitskleider, verwöhnen sie einander mit Hochzeitsgeschenken, mit Musik und Tanz? Wie und wo kommt es zur Begattung? Wer hat welche Aufgaben in der Familie zu erfüllen? Wer baut das Haus, wer kümmert sich um die Kinder? Gibt es Ehestreit oder gar Ehescheidungen? Wie hoch ist die Scheidungsrate? Geht es im Herbst gemeinsam in den Süden oder fliegt man getrennter Wege? Fragen über Fragen zu den bewegendsten Themen des Lebens.    

Ernst Paul Dörfler ist diesen Fragen auf den Grund gegangen und hat Erstaunliches zutage gefördert.

Das Leben der Vögel ist ungleich farbiger und schillernder, als wir bisher glaubten, zuweilen ist es höchst amüsant und spannend dazu. Ihr wahrer ehelicher Alltag ist voller Facetten, Ausnahmen und Abweichungen. Ein Dasein mit Geheimnissen und Wundern, die uns Menschen bisher verborgen, ja oft unerklärlich geblieben sind. Und: Nicht selten deuten sich merkwürdig-heitere Parallelen zum Leben und Lieben in der Menschenwelt an. Man könnte gar den Eindruck gewinnen, liebende Menschen und liebende Vögel seien miteinander verwandt.

Leicht verständlich, oft amüsant und immer interessant gewährt der Autor Ernst Paul Dörfler Einblicke in das Liebesleben und den Lebensalltag der Vogelwelt, die der Naturwissenschaftler und Ökologe jahrelang erforschte.

Zauberhafte Fotografien illustrieren den Text.

 

 

Was Vögel futtern

978-3-89923-263-9
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Ernst Paul Dörfler

Was Vögel futtern

Speisekarte und Tischsitten

 

Fotografien von Thomas Hinsche, Elke Riedel, Wolfram Otto,

Ina Straube, Eckhard Baumann u. a.

 

96 Seiten

156 farbige Abbildungen

gebunden

24 x 22 cm

15,00 EUR

ISBN 978-3-89923-263-9

 

Das Essen und die Liebe stehen auch für die Vögel im Mittelpunkt des Lebens. Locker und amüsant erzählt Ernst Paul Dörfler, EuroNatur-Preisträger 2010, was auf der Speisekarte der Vögel so alles steht, was deren Leibgerichte sind. Da gibt es Körner- und Früchteliebhaber, Fleisch- und Fischköstler, Insektenvertilger, Wurmverzehrer, Froschverehrer und andere Gourmets. Selbst Schmarotzer und Kannibalen sind nicht unbekannt.

Selbstredend geht auch bei den Vögeln die Liebe durch den Magen und so manch köstliches Geschenk kann das Ja-Wort des Weibchens beflügeln. Die Zahl der Vogelkinder wiederum ist davon abhängig, wie reich der Tisch gedeckt ist. Nicht zuletzt werden auch Geheimnisse des Schlankseins verraten.

Ein wichtiges Anliegen des Autors ist es zu vermitteln, wie wir den schönen Geschöpfen ganz praktisch helfen können. Dabei geht es um weit mehr als nur um Vogelfütterung im Winter. So erfährt man, wie ein Vogelparadies aussehen könnte und wie es praktisch einzurichten wäre.

Nur eine neue Annäherung von Mensch und Natur kann unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen sichern. Und die Bewahrung derselben liegt in unser aller Verantwortung.

Über 150 traumhafte farbige Nahaufnahmen aus dem „Privatleben der Vögel“ zeigen deren Essgewohnheiten und Tischsitten und öffnen Augen und Herz für kleine und große Wunder der Natur.

Die Junggesellen

PUSZTABUCH VVZ
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Janos Stekovics, Matthias Rüb

 

Die Junggesellen

Die letzten ungarischen Pusztabauern

 

128 Seiten

85 Fotografien

Duoton

gebunden, Schutzumschlag

24 x 31 cm

35,00 EUR

ISBN 978-3-929330-97-7

 

 

Nicht alle heißen Piroschka ... "Die Zwillinge János und István Lukács haben auf ihrem Hof vieles in doppelter Ausführung: zwei Mopeds zum Beispiel, Marke 'Simson', zwei Fahrräder, zwei Pferdekutschen, die lustigen Schafwolltrachten und andere Klamotten, die sie seit zwanzig Jahren nicht erneuert haben. Von Flöhen hat jeder für sich freilich mehr als genug, aber daran kann man die beiden auch nicht unterscheiden. Vielleicht am Alter. Als sie vor 63 Jahren in einer Silvesternacht ganz hinten in der ungarischen Puszta in einer Hütte geboren wurden, kam der eine von ihnen (oder der andere) halt doch etwas früher auf die Welt, vielleicht um zwanzig Minuten.

Der Einödhof der Brüder läßt sich nur im Sommer einigermaßen zivil erreichen. Er liegt vier oder fünf Kilometer von der nächsten befahrbaren Straße entfernt. Von Oktober bis April braucht man da schon einen Geländewagen, oder ein Pferd, und in jedem Fall gute Stiefel. János und István haben einen eigenen Brunnen und brauchen auch keinen Strom. Sie brauchen keine Zigaretten und keinen Schnaps, und wenn ihnen einmal jemand eine Flasche Wein schenkt, steht sie zwanzig Jahre lang auf dem Schrank. Seit die Eltern tot sind, wird deren Schlafraum und Stube nicht mehr betreten, der Lehmboden bleibt ein Heiligtum. István schläft von jeher schon bei den Tieren im Stall, János haust in einer Kammer, die wie eine Wabe an der Außenwand des Hauses klebt ..."

(Aus einer Reportage im "Magazin" der Süddeutschen Zeitung)

 

 

 

"Photographische Erinnerungsarbeit ... Hier sind stolze, tüchtige Menschen in ihrem Lebenskreis festgehalten, ehe die Entwicklung auch diese Kultur ausgelöscht haben wird."

(Süddeutsche Zeitung)

 

"Die würdevollen und detailreichen Bauern-Porträts lassen die Liebe und seelische Verbundenheit dieser aussterbenden Generation zu dem Land ahnen, das sie mit ihren Händen bearbeitet hat."

(Frankfurter Rundschau)

 

"Die Darstellung reduzierte der Fotograf auf das Allernötigste und verhalf ihr damit zur allerhöchsten Wirkung ..."

(ColorFoto)

 

"The faces, hands and people remain motionless in an almost theatrical timelessness, an effect he reaches with a brilliant technique."

(Fotómüvészet)

 

"Verbissen arbeitet nun Janos Stekovics an einer möglichst lückenlosen Dokumentation dieser Situation, die in ihrer Breite und technischen Perfektion durchaus an Sanders Werk erinnert."

(FOTOMAGAZIN)

 

"Es gibt Bücher, die muß man einfach haben ... Janos Stekovics hat so ein Buch zustande gebracht ... Kein Geheimtip, Pflichtlektüre!"

(Blitz)

 

Janos Stekovics, 45, besuchte als Fotoreporter der ungarischen Nachrichtenagentur MTI die Brüder Lukács auf ihrem entlegenen Hof in der Puszta, oft zwanzigmal im Jahr. Ausgerüstet mit einer alten Plattenkamera hat er ihr Vertrauen gewonnen ... "Man muß zu Fuß über's Land gehen", sagt er, "um die Menschen der Puszta begreifen zu können".

 

Matthias Rüb, 43, Journalist, ist Ost-Europa-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Budapest.  

Jakobsweg

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Willi Kraning

Jakobsweg

Pilgern durch Sachsen-Anhalt auf der ersten europäischen Kulturstraße

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt Band 9

 

160 Seiten

164 meist farbige Abbildungen

7 Stadtplänen, 22 Karten

Broschur, 14 x 21 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-239-4

 

Jakobsweg – welcher Klang, welche Bedeutung! Die Pilger des Mittelalters begaben sich einst auf die beschwerliche Reise, um Buße zu tun, Ablass zu erwerben, Fürbitte zu halten oder ihren Dank für ein vermeintliches Wunder auszudrücken. Neben diese alten Motive treten für den modernen Menschen auch der Wunsch nach der Flucht aus einem hektischen Alltag und die Sehnsucht nach Traditionen, Wurzeln.

Jakobsweg – das heißt heute auch Unterwegssein um des Unterwegsseins willen. Sachsen-Anhalt mit seiner Jakobus-Tradition und dem Teilstück einer Pilgerstraße, die letztendlich doch nach Santiago de Compostela führt, bietet hierfür gute Möglichkeiten. Auf der Strecke von der Landesgrenze zu Brandenburg durch die Altmark, die Börde und den Harz, das Mansfelder Land und die Weinregion Saale-Unstrut zur Landesgrenze nach Thüringen laden Kirchen, Klöster, Pilgerstationen zum Verweilen ein. Der Kulturreiseführer liefert dafür detaillierte Wegbeschreibungen, viele Hinweise und immer wieder überraschende Inspirationen.

 

LEUNA - Metamorphosen eines Chemiewerkes

LEUNA BUCH VVZ
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LEUNA

Metamorphosen eines Chemiewerkes

 

2. Auflage

 

400 Seiten

538 meist farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

23 x 30 cm

65,00 EUR

ISBN 978-3-929330-99-1 

 

 

In Leuna hat sich nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten eine Entwicklung vollzogen, die nach 80 Jahren des Bestehens des Chemiewerkes das juristische Aus für das Unternehmen brachte.

Leuna - das größte Industriekombinat der DDR - war sicher einer der schwierigsten Privatisierungs- und Sanierungsfälle in den 90er Jahren.

Das Buch geht zurück bis zu den Wurzeln der Leuna-Werke. Es bezieht auch bewusst die Jahrzehnte sozialistischer Planwirtschaft und ihrer besonderen ökonomischen Zwänge ausführlich ein. Die Geschichte des Werkes zeigt, dass Zeitwirren oft kritische Phasen für den Fortbestand des Unternehmens in seiner 80-jährigen Geschichte brachten.

Im Buch wurde ein Mosaik zusammengefügt, das dem hohen Anspruch genügt, die Größe des Chemiewerkes anschaulich zu machen und gleichzeitig Freude, Opfer, ja auch Empfindungen der Menschen nachzuvollziehen.

Pressestimmen:

 

"... landet hier ein großer Wurf, ein Erinnerungs-Puzzle, das die Basis einer regionalen Kulturgeschichte Ost sein kann. Wichtig ist dieses Buch und nicht frei von Pathos. Erik Neutsch hat es früh gewußt. Sein 'Steine'-Roman endet mit dem Satz: 'Die Heimat ist überall'."

(Mitteldeutsche Zeitung)

 

"... gelungenes Werk authentischer Zeitgeschichte ... zahlreiche dokumentarischen Fotoserien wechseln geschickt mit den künstlerisch exklusiven Detailfotografien von Janos Stekovics ab."

(Nachrichten aus Chemie)


SF