Die Magdeburger Centurien

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Die Magdeburger Centurien

 

Band I und II

 

Herausgegeben im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg vom Stadtplanungsamt

 

Band I: 280 Seiten

Band II: 752 Seiten

über 500 zum Teil farbige Abbildungen und zahlreiche Karten

Leinen

im Schuber

17 x 24 cm

48,00 EUR

ISBN 978-3-89923-146-5

 

 

Chronica der Sachsen und Nidersachsen
Chronica der Sachsen und Nidersachsen

Johannes Pomarius

Chronica der Sachsen und Nidersachsen

 

mit einem Nachwort von Günther Korbel

 

Reprint

888 Seiten

gebunden

19 x 31,5 cm

65,00 EUR

ISBN 978-3-89923-144-1 

 

 

Magdeburger Bischofschronik
Magdeburger Bischofschronik

übersetzt von Hermann Michaelis

herausgegeben von Eckhart W. Peters

 

312 Seiten
61 Abbildungen
gebunden, Schutzumschlag
17 x 24 cm
28,00 EUR
ISBN 978-3-89923-132-8
Magdeburg - Die Geschichte der Stadt 805-2005
Magdeburg - Die Geschichte der Stadt 805-2005

Matthias Puhle/Peter Petsch (Hrsg.)

 

Magdeburg

 

Die Geschichte der Stadt 805-2005

 

1036 Seiten

344 Abbildungen und Schwarz-Weiß-Fotos, 24 Karten, 6 Tafeln

gebunden, Schutzumschlag

17,5 x 24,5 cm

50,00 EUR

ISBN 3-89923-105-8

MAGDEBURG-Lieteratur
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Band I · Die Kirchengeschichtsschreibung des Flacius Illyricus

 

 

Seit einiger Zeit wird ein historischer Schatz wiederentdeckt, der über Jahrzehnte nahezu unbekannt gewesen ist: die Magdeburger Centurien. Dabei handelt es sich bei ihnen zweifellos um einen Vorgang von – so kann man ohne Übertreibung sagen – europäischer Bedeutung! Denn damals, im 16. Jahrhundert, entstand in Magdeburg erstmals eine nach Jahrhunderten gegliederte (kirchliche) Historiographie, die eine neue Form der Geschichtsschreibung einführte.

Wieso war gerade Magdeburg dazu prädestiniert? Die Stadt besaß keine Universität und die Berühmtheit der Dom- und Klosterschulen gehörte mittlerweile der Vergangenheit

an – die Reformation hatte ihnen vollends den Boden entzogen …

Im ersten Band nähern sich sechs Autoren diesem Thema.

 

 

 

Band II · UNIVERSALgeschichtliche Betrachtungen im Sinne einer Weltchronik

 

 

 

 

 

Diese Art der neuen kirchlichen Geschichtsschreibung ist Flacius Illyricus zu verdanken, einem Mann, den es von Wittenberg nach Magdeburg gezogen hatte. Hier stieß er vor allem in der protestantischen Pfarrerschaft auf eine Reihe von Mitstreitern. Mit geringen Ressourcen wurde eine „Forschungsstelle“ eingerichtet, die aus dem Stand eine führende Bedeutung erwarb. Die historische Leistung dieses Unterfangens kann allerdings erst im Rückblick wirklich angemessen gewürdigt werden.

Die Magdeburger Centurien entstanden in der Mitte des 16. Jahrhunderts als erste protestantische Kirchengeschichte in der Stadt Magdeburg. Eine ganze Anzahl von Mitarbeitern durchforstete für dieses anspruchsvolle Unternehmen zwischen 1550 und 1560 in ganz Europa zahllose Bibliotheken. Die Stofffülle der dreizehn Bände in lateinischer Sprache ist folglich beeindruckend, ebenso das Bemühen um Quellentreue sowie die Sorge um systematische Strenge. Die Centuriatoren gliederten den Stoff nicht nach Epochen (P. Orosius) oder in Weltalter (Augustinus), sondern nach Jahrhunderten (Centurien).  Sie sahen ebenso wie Martin Luther in der Geschichte ein Werk Gottes.

Die hier vorgelegte Darstellung bedient sich zwar derselben systematischen Strenge und geographischen Breite wie die Centurien, ist jedoch weder als heilsgeschichtliche noch als apologetische Schrift zu verstehen. Vielmehr verfolgt sie eine eigenständige Darstellungsweise, die sich der Tradition der mittelalterlichen Weltchronik (Eusebius von Caesarea, Isidor von Sevilla, Otto von Freising) nähert. Dabei bemüht sie sich um eine universalgeschichtliche Betrachtungsweise. Auf diesem Hintergrund zeigt dieser Band die wechselseitigen Beziehungen der europäischen, byzantinischen, jüdischen und islamisch-orientalischen Völker sowie in einem weit reichenden Spannungsbogen deren Profan-, Geistes- und Religionsgeschichte. Schließlich und endlich stellt diese Weltchronik kompendienartig dar, wo Magdeburg im Rahmen dieses zeitlichen Ablaufs zu finden ist. Zahlreiche Originalzitate, Anekdoten und Novellen illustrieren das Gesagte.

 

 

 

Der Verfasser des zweiten Bandes, Dr. Günther Korbel, geboren 1942 in Lukawetz/Sudetenland, arbeitete zunächst im Rahmen einer Verwaltungslaufbahn als Stadtoberinspektor bei der Stadt Hildesheim, bevor er Ur- und Frühgeschichte, Vorderasiatische Archäologie, Iranistik, Ethnologie und Keilschriftsprachen (Altpersisch, Akkadisch, Hethitisch) studierte. Er war lange in Forschung und Lehre an der Georg-August-Universität zu Göttingen tätig. Dr. Korbel arbeitete zuletzt für das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg.

 

 

Chronica der Sachsen und Nidersachsen

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Johannes Pomarius

Chronica der Sachsen und Nidersachsen

 

mit einem Nachwort von Günther Korbel

 

Reprint

888 Seiten

gebunden

19 x 31,5 cm

65,00 EUR

ISBN 978-3-89923-144-1 

 

 

Johannes Pomarius war ein stolzer Bürger des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation. In diesem Bewusstsein hat er die Chronik der Sachsen und Niedersachsen verfasst. Er bediente sich dabei einer Form der Geschichtsschreibung, die sich im Mittelalter sowie im 16. und 17. Jahrhundert häufig fand: Johannes Pomarius schrieb eine Chronik – auch wenn sein Beruf Pfarrer an der Petrikirche in Magdeburg war. Er hat sich mit dieser enormen Fleißarbeit auch als Geschichtsschreiber hervorgetan.

Pomarius’ Chronik der Sachsen versucht in bescheidenen Ansätzen sachliche und ursächliche Zusammenhänge zwischen den Ereignissen und chronologischen Phasen herzustellen.

Im Umfeld der Geschichtsschreibung entstanden die Chroniken. Sie bildeten den Spiegel des bürgerlichen Selbstverständnisses im späten Mittelalter. Für diese neue selbstbewusste deutsche Kultur hat Johannes Pomarius auf seine unglaublich fleißige Weise einen würdigen Beitrag geleistet.

Adel ohne Grenzen

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Andrea Dietrich, Birgit Finger, Lutz Hennig

 

Adel ohne Grenzen

 

Die Herren von Bünau in Sachsen und Böhmen

 

128 Seiten

121 meist farbige Abbildungen

Broschur

17 x 24 cm

9,90 EUR

ISBN 978-3-89923-139-7

 

 

Ob als Gerichtsherren, Schlossbesitzer, Bergbauunternehmer oder Gutsherren – die Herren von Bünau prägten über 350 Jahre die Herrschaft Weesenstein. Das Schloss stand auf einem Felssporn als beeindruckendes vielteiliges Ensemble. Auch als „Zentrum des Luxus und der Moden“ bezeichnet, wurde es in seiner barocken Blütezeit mit einer prächtigen Scheinmalerei wirkungsvoll vereinheitlicht. Prunkvolle Säle mit Tapeten, Stuck und Malereien, der sagenumwobene Mönchsboden oder eine große barocke Schlosskapelle erinnern im Inneren an das erfolgreiche Wirken dieser Adelsfamilie. Zwölf Generationen über drei Linien hinweg, besaßen Schloss Weesenstein, das 1318 das erste Mal in der Geschichte Erwähnung fand. Von hier gingen die Bünaus nach Nordböhmen, wo sie über einhundert Jahre ansässig blieben. Geprägt haben sie die Landschaft beiderseits der Grenzen maßgeblich. Viele ihrer Spuren sind noch heute zu erkennen

Die vorliegende, reich illustrierte Publikation zur Schlossgeschichte erscheint anlässlich des 600-jährigen Belehnungsjubiläums der Herren von Bünau mit der Grundherrschaft Weesenstein. Neben dem informativen, gut lesbaren Text machen die zahlreichen historischen Darstellungen und aktuelle Fotografien Schloss Weesensteins und der bünauischen Schlösser und Herrensitze das Buch einerseits zu einem umfassenden und interessanten Geschichtsspiegel und darüber hinaus zu einem wertvollen Führer durch das „Bünauland“.

Rolande

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Dietlinde Munzel-Everling

Rolande

Die europäischen Rolanddarstellungen und Rolandfiguren

 

200 Seiten

242 Fotos (181 farbig, 61 schwarz/weiß), 110 meist farbige Abbildungen, 2 farbige Karten

gebunden, Schutzumschlag

24,5 x 17,5 cm

19,80 EUR

ISBN 3-89923-104-X

 

 

Ritter Roland verlor als Gefolgsmann Kaiser Karls des Großen und Markgraf der Bretagne 778 im Tal von Ronçeval sein Leben beim Rückzug vom spanischen Feldzug, als christliche Basken die Nachhut überfielen. Bald wurde er Mittelpunkt einer Heldendichtung, die als "Chanson de Roland" vor der Schlacht bei Hastings 1066 den normannischen Kriegern vorgesungen wurde. Im 12. Jahrhundert wird er im "Rolandslied des Pfaffen Konrad" zum christlichen Ritter, der das von Gott verliehene Schwert "Durendart" und das Horn "Olifant" trägt. Er gibt sein Leben für die Verteidigung und Ausbreitung des christlichen Glaubens hin und erlangt dadurch einen Platz im Paradies - ein Vorbild für die jungen Adligen, die es für die Kreuzzüge zu begeistern galt.

Eine ausgesprochen deutsche Erscheinung sind die monumentalen Holz- und Steinfiguren, die ab dem 14. Jahrhundert als Zeichen des kaiserlichen Schutzes und Rechts von Kaiser Karl IV. in Städten aufgestellt werden, die sich gegen ihre Stadtherren auflehnen. Die Bedeutung der jüngeren Rolande ist vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Stadtgeschichte zu sehen - meist sind sie Symbole der Stadtfreiheit, verliehener Privilegien, von Handels- und Zollvorrechten oder der Gerichtsbarkeit.

Mit seinen mehr als 350 Fotografien und Abbildungen gibt das vorliegende Buch erstmalig eine Gesamtschau des Rolands als eine europäische Erscheinung. Roland wird dargestellt als Brunnen- und Prangerfigur, in seiner Wiedergeburt im Deutschen Kaiserreich, im Dritten Reich, als Nagelfigur, als Motiv in Literatur und Musik und als Werbeträger. Heute sind Rolandfiguren touristische Attraktionen, Symbole der Stadtgeschichte und Zeichen des Zusammenhalts der Rolandstädte untereinander. Die in der Publikation enthaltenen Karten dokumentieren alle europäischen Roland-Standorte.

 

Pressestimmen:

"... volkstümlich, griffig, kunterbunt, voller Abbildungen, hübscher Geschichten, zuverlässiger Informationen ... Schon das Buch durchzublättern macht Freude. Immer wieder liest man sich fest, lernt dazu, amüsiert sich." 

 

(Weserkurier)

 

"Das Buch ist sehr schön gestaltet und durchgehend farbig und qualitativ hochwertig bebildert ... Munzel-Everling (hat) eine Publikation vorgelegt, die in den nächsten Jahren sicherlich ein Standardwerk zum Thema bleiben wird."

 

(Bremisches Jahrbuch, Bd. 84)

Magdeburger Bischofschronik

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übersetzt von Hermann Michaelis

herausgegeben von Eckhart W. Peters

 

312 Seiten
61 Abbildungen
gebunden, Schutzumschlag
17 x 24 cm
28,00 EUR
ISBN 978-3-89923-132-8

 

 

Seit 1994 existiert wieder ein Bistum Magdeburg, das deutlich und bewusst an die Geschichte des im Jahr 968 gegründeten und bis zur Reformation bestehenden Erzbistums Magdeburg anknüpft. Die Übersetzung der Magdeburger Bischofschronik aus dem Lateinischen wurde von Hermann Michaëlis bereits 1917 abgeschlossen, der Text in dieser deutschen Fassung bisher jedoch noch nie herausgegeben. Mit der längst überfälligen Veröffentlichung hält der Leser nunmehr eine Publikation in Händen, die nicht nur für Magdeburger und historisch Interessierte spannend und aufschlussreich ist, sondern auch für das heutige Bistum Magdeburg von großer historischer Bedeutung. Als Vorlage für seine Übersetzung benutzte Michaëlis höchstwahrscheinlich die 1883 von Wilhelm Schum editierte lateinische Ausgabe Gesta archiepiscoporum Magdeburgensium, die wiederum verschiedene Quellen berücksichtigte. Die Chronik enthält Aufzeichnungen über denkwürdige geschichtliche Ereignisse, die mit dem Wirken der Magdeburger Bischöfe in Verbindung standen. In einer ausführlichen Einleitung gibt der Autor/Übersetzer neben interessanten Einschätzungen der Entstehungsgeschichte der Magdeburger Bischofschronik auch Hinweise zur Gründung Magdeburgs. Die Einleitung ist mit den handschriftlichen Literaturhinweisen und den Randbemerkungen für die vorliegende Publikation ungekürzt übernommen worden.

Das Buch enthält außerdem den hochinteressanten Beitrag „Hermann Michaëlis – eine Spurensuche“, die die Forschungen von Eckhart W. Peters und Sabine Ullrich zur Biographie des Übersetzers nachvollziehen lassen sowie einen Aufsatz von Michael Kleinen, der die Bedeutung der Magdeburger Bischofschronik als Quelle für Historiker darlegt. Eine Magdeburger Zeittafel 805-1566 komplettiert die Ausgabe.

Dô tagte ez

Mittelalterliteratur VVZ
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Andrea Seidel , Hans-Joachim Solms (Herausgeber)

 

Dô tagte ez

 

Deutsche Literatur des Mittelalters

in Sachsen-Anhalt

 

152 Seiten

32 Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

16 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 3-89923-026-4

 

 

Eindrucksvolle bauliche Zeugnisse des Mittelalters begegnen uns in Sachsen-Anhalt auf Schritt und Tritt. Hier hat einst das politische Zentrum Deutschlands gelegen. Klöster und Dome, Dorfkirchen und Wohnhäuser, Stadtanlagen und Burgen sind ebenso sinnfällige Zeugen von hohem Rang wie die in großer Vielfalt erhaltenen Skulpturen, Schätze und Malereien.

Weitgehend im Verborgenen sind bisher die schriftlichen Äußerungen jener bewegten Zeit geblieben. Auch sie aber müssen als Meilensteine deutscher Geistes- und Kulturgeschichte angesehen werden und als beredte Ergänzung zu den stummen Architekturzeugen. Darum sind hier Texte als Faksimile, in der originalen Sprache und als Übersetzung versammelt, die weit über die Region ihrer Entstehung hinaus gewirkt haben. Neben den Merseburger Zaubersprüchen und dem Sachsenspiegel des Eike von Repgow steht eine Auswahl an weltlichen und geistlichen Dichtungen: Sowohl der höfische Roman (Heinrich von Veldeke, Eneit), der Minnesang (Heinrich von Morungen) als auch religiöse Texte (Brun von Schönebeck, Das Hohe Lied). Neben Dokumenten klösterlichen Lebens (Mystik) eröffnen solche städtischen Lebens (Schöffenbücher von Halle) kulturgeschichtliche Hintergründe. In seiner Zusammenschau vermittelt der reich illustrierte Band verblüffende Einblicke in die mittelalterliche Welt.

Bäuerliche Verhältnisse

SCHLENKER BAUER VVZ
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Gerlinde Schlenker

Bäuerliche Verhältnisse im mittleren Elbe- und Saale-Gebiet vom 12. bis 15. Jahrhundert

 

Beiträge zur Geschichte - Band 1

 

328 Seiten

gebunden

17 x 24 cm

12,80 EUR

ISBN 3-932863-95-X

 

 

Gegenstand der Untersuchung sind die grundherrlich-bäuerliche Sozialstruktur bis zur Herausbildung der Abgabengrundherrschaft und ihre Veränderungen durch Landesausbau und Kolonisationsbewegung. Des weiteren wird die Ausgestaltung der Grundherrschaft vom 13. bis zum 15. Jahrhundert im Mittelelbe-Saale-Gebiet behandelt unter besonderer Berücksichtigung des Verbleibs der slawischen Bevölkerung und der Einflussnahme der Zisterzienser auf die bäuerliche Entwicklung am Beispiel der Klöster Walkenried, Pforte, Sittichenbach, Neuendorf und Helfta. 


SF