Vom Vorzeigebetrieb zur Spitzenraffinerie

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Gerd Bukowski, Heinz Limmer

Vom Vorzeigebetrieb zur Spitzenraffinerie

Die Geschichte der Erdölraffinerie in Schwedt/Oder

Herausgegeben von der PCK Raffinerie GmbH

 

 

352 Seiten

394 farbige und 241 s/w Abbildungen

gebunden

25 x 32 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-282-0

 

 

Die mehr als 50-jährige Historie der PCK-Raffinerie ist reich an Innovationen, Initiativen, aber auch Irrwegen. Insgesamt ergibt das eine Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen. In diesem Buch ist sie erstmals ausführlich dokumentiert.

Wegen seiner günstigen Lage zur gemeinsam geplanten Erdölleitung „Freundschaft“ durch die sozialistischen Staaten wurde Schwedt 1958 überraschend als Standort ausgewählt. Brot, Wohlstand und Schönheit sollte die Chemie damals geben. Schwedt wurde zu einem Mekka der Arbeitskräfte aus der ganzen DDR, die mit Hacke und Spaten, Motorsäge und Dampflokomotive dem uckermärkischen Wald zu Leibe rückten. Der Aufbau der Raffinerie wurde stets als Chefsache behandelt. Die enge Verbindung zwischen Wissenschaft, Kreativität und Produktion bildete die Grundlage für eine rasante Entwicklung des Werkes. Dennoch: Diese Entwicklung zu einem der leistungsfähigsten Unternehmen der DDR ist reich an Konflikten.

Nach der erfolgreichen Überführung des Unternehmens in die Marktwirtschaft begann das zweite Leben der PCK. Nach Umstrukturierungen, Großinvestitionen, einem Kraftwerksneubau und vielem mehr entwickelte sich die PCK zu einem der wirtschaftlichsten Erdölverarbeitungsstandorte Europas. Sie kann mit ihrer Anbindung an die Lagerstätten Russlands über die Pipeline „Drushba“ und mit ihrer Rostockpipeline, über die sie auch mit Erdölen aus dem Ostseeraum, den arabischen und afrikanischen Ländern versorgt werden kann, mit Zuversicht in die Zukunft sehen.

Als langjährige Mitarbeiter der Schwedter Erdölraffinerie haben Gerd Bukowski und Heinz Limmer seit den sechziger Jahren die Entwicklung des Werkes an der Oder bis in die Gegenwart hautnah miterlebt und in verantwortlichen Positionen mitgestaltet. Beide leben bis heute in Schwedt/Oder.

Der Saalekreis

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Katrin Greiner/Janos Stekovics

Der Saalekreis  

 

240 Seiten

353 Farbfotografien

gebunden, Schutzumschlag

23 x 31 cm

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-266-0

 

Flaches weites Land, verwunschene Flusstäler, zerklüftete raue Schluchten – der Saalekreis, der sich wie ein Ring um die kreisfreie Stadt Halle (Saale) schließt, bietet unzählige Entdeckungen für den, der sich mit offenen Sinnen aufmacht, all die Schönheiten zu erkunden.

Neben seinen besonderen landschaftlichen Reizen zeigt der so gegensätzliche Landstrich auch eine Fülle an spannenden historischen Zeugnissen. Hier, zwischen Merseburg und Petersberg, zwischen Querfurt und Wettin, zwischen Löbejün und Bad Lauchstädt, erstreckt sich eine der am reichsten von deutscher Geschichte geprägten Gegenden! Hier wirkten Grafen, Markgrafen, Könige und gar Kaiser, hier residierten, regierten, liebten und kämpften sie. Hier prägten Bischöfe wie Thilo von Trotha Politik, Kultur und Baugeschichte, hier berichten noch heute nicht nur Schloss und Dom in der Kreisstadt, sondern auch mächtige Burgen, stille Kirchen und Herrenhäuser von der an klangvollen Namen und wichtigen Ereignissen reichen Historie.

Heute verbinden sich im Saalekreis Tradition und Moderne, werden die Kostbarkeiten aus der Vergangenheit liebevoll bewahrt und berichten futuristisch anmutende Industriekomplexe vom Fleiß und Ideenreichtum der Menschen, die hier leben.

Ein äußerst anschaulicher, aufwendig gestalteter Text-Bildband mit bestechend schönen Aufnahmen und detailreichen Luftbildern, die dem Betrachter vollkommen neue Blickwinkel präsentieren.

Kurzum: ein reiches Buch, reich im Inhalt, reich in seiner stilistischen Ausformung, vielschichtig und vielgestaltig.

Händelstadt Halle (Saale)

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Katrin Greiner, Janos Stekovics

Händelstadt Halle (Saale)

Erster Band der Reihe *.entdecken

Fotografien von Janos Stekovics

112 Seiten

163 Abbildungen

gebunden

25 x 33 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-281-3

 

Am Anfang war das Salz. Mit ihm begann die beeindruckende, über 1200-jährige Geschichte von Halle an der Saale, deren vielfältige Zeichen noch heute und nicht nur in repräsentativen Sakral- und Profanbauten lesbar sind. In Halle wurde Georg Friedrich Händel geboren und ging seine ersten musikalischen Schritte, hier wirkten Kardinal Albrecht von Brandenburg, Nickel Hoffmann, Matthias Grünewald, Martin Luther, August Hermann Francke oder Christian Thomasius. Und weil Halle mit der Burgruine auf dem Giebichenstein und vielen grünen Oasen verzaubert, zog es auch die bedeutendsten Dichter der deutschen Romantik regelmäßig hierher.

Belegten die DDR-Jahre die in die Jahre gekommene Saale-Diva noch mit dem Ruf einer grauen Stadt im Chemiebezirk, ist Halle heute die moderne, vitale und sehr besuchenswerte Kulturhauptstadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Als Heimstatt der Musen und Museen, des Wissens und der Wissenschaft, als Ort zweier Burgen, vieler Parks, Gärten und Naturrefugien an der Saale, als Medienzentrum und mit regelmäßig wiederkehrenden kulturellen Höhepunkten, insgesamt also mit einer kurzweiligen Verbindung aus Historie und Gegenwart, empfängt Halle seine Gäste, um sie auf mannigfaltige Weise zu überraschen.

Ein äußerst anschaulicher und großzügiger Fotoexkurs auf zahlreichen Doppelseiten mit bestechend schönen Aufnahmen und detailreichen Luftbildern, die dem interessierten Leser neue Einsichten, interessante Details und überraschende Einblicke offenbaren.

Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2011

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Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2011

 

Herausgegeben in Verbindung mit dem Verein für hallische Stadtgeschichte e. V.

von der Stadt Halle (Saale)

 

240 Seiten

64 Abbildungen

Broschur, Schutzumschlag

16 x 24 cm

12,80 EUR

ISSN 1612-8192

ISBN 978-3-89923-286-8

 

Im zehnten Jahr des Erscheinens des Jahrbuchs für hallische Stadtgeschichte kann die Stadt Halle (Saale) in Verbindung mit dem Verein für hallische Stadtgeschichte e.V. wieder einen Band mit spannenden Inhalten und zahlreichen Abbildungen vorweisen.

Das Spektrum der Aufsätze reicht dabei über die Restaurierung der Moritzkirche im 19. Jahrhundert, über Halle und die Hanse, die Damerowsche Anstalt im Spiegel der Psychiatriegeschichte bis hin zur Geschichte des Materialwarengeschäfts Glaeser/Traxdorf in der Großen Klausstraße 12. Eine Abhandlung widmet sich dem historischen Interesse, eine ­weitere der sozialen Sinnstiftung zwischen Mittelalter und Moderne. Mit dem Beitrag zum 90. Jahrestag der Märzkämpfe wird an diese ebenso gedacht wie an den 125.Geburtstag des Malers Ewald Manz.

Tagungsberichte, Artikel zu stadtrelevanten Jubiläen und Rezensionen bereichern das breit gefächerte, informative elfte Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte.

 

Die Schatzkammer im Stift Klosterneuburg

978-3-89923-271-4

Die Schatzkammer im Stift Klosterneuburg

Herausgegeben von Wolfgang Christian Huber im Auftrag des Stiftes Klosterneuburg

Fotografien von Janos Stekovics

 

208 Seiten

181 farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

23 × 31 cm

29,00 EUR

ISBN 978-3-89923-271-4

 

Lieferbar ab 2. Mai 2011

 

Es gibt Objekte, die für die Geschichte Österreichs und für die Identität des Landes von größter Bedeutung sind. Zu ihnen zählen der österreichische Erzherzogshut, die „heilige Krone des Landes“, die Markgrafenstoffe, aus denen das Landeswappen Niederösterreichs hergeleitet wurde, oder gar die Schädelreliquie des hl. Leopold, des „milden Markgrafen“ und Stiftsgründers. Auch der sogenannte Agnesschleier, der, geborgen in einer prunkvollen Monstranz, die Gründungslegende des Stiftes vor Augen führt, ist Teil dieser beeindruckenden Zeugen der Vergangenheit. All diese Stücke werden in der Schatzkammer von Klosterneuburg schon seit hunderten von Jahren verwahrt und verehrt. Das macht den Ort zu einer der herausragenden historischen Stätten Österreichs.

Doch auch darüber hinaus birgt die Schatzkammer zahlreiche Zeugnisse und Kunstwerke, die in der fast 900 Jahre währenden Geschichte des Stiftes gefertigt oder erworben wurden und von Reliquienverehrung und christlicher Liturgie künden. So finden sich bedeutende Werke mittelalterlicher und barocker Goldschmiedekunst und Elfenbeinschnitzerei neben prachtvollen Textilien aus verschiedenen Jahrhunderten.

Dieser Band präsentiert erstmals all die bisher größtenteils verborgenen Schätze, die seit Mai 2011 auch dauerhaft einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich sind, in ihrer ganzen beeindruckenden Fülle. Zusammen mit der Darstellung der Geschichte der Schatzkammer, des hiesigen Reliquienkultes und der Zeremonie der Erbhuldigung entsteht ein farbenprächtiger und facettenreicher Einblick in ein ganz besonders kostbares Stück Österreich.

Die umfassend beschriebenen Kunstwerke sind in Bezug zu anderen Stücken gesetzt, mit ausführlichen technischen Angaben versehen und in brillanten Fotos oft auch im Detail abgebildet.

Die Schatzkammer im Stift Klosterneuburg KF

978-3-89923-270-7

Wolfgang Christian Huber

Die Schatzkammer

im Stift Klosterneuburg

 

STEKO-Kunstführer – No. 38

Fotografien Janos Stekovics

 

32 Seiten

45 farbige Abbildungen

Broschur

12 × 17 cm

3,90 EUR

ISBN 978-3-89923-270-7

 

Lieferbar ab 2. Mai 2011

 

Seit 1616 bewahrt das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg bei Wien den österreichischen Erzherzogshut. Die „heilige Krone des Landes“ ist durch ihre Stiftung mit der Person des Landespatrons Leopold verbunden und muss daher in unmittelbarer Nähe zu den Reliquien des Heiligen aufbewahrt werden. Dies allein macht die Schatzkammer des Stiftes zu einer der he­rausragenden historischen Stätten Österreichs.

Doch auch darüber hinaus bewahrt sie zahlreiche Zeugnisse aus der fast 900 Jahre währenden Geschichte des Stiftes, darunter viele Kunstwerke von europäischem Rang.

Diese bisher großteils verborgenen Schätze sind seit Mai 2011 in neu adaptierten Räumen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich. 

Wolfgang Christian Huber führt den Leser anschaulich durch die Schatzräume und stellt die verschiedensten Kunstwerke von mittelalterlichen Pretiosen über barocke Goldschmiedekunst und Elfenbeinschnitzerei bis hin zum reichen Bestand an Textilien vor.

Kleine Schriften zu Dessau-Wörlitz

978-3-89923-267-7

Erhard Hirsch

Kleine Schriften zu Dessau-Wörlitz

mit Fotoimpressionen von Janos Stekovics

 

712 Seiten

758 teils farbige Abbildungen

21 x 28 cm

gebunden, Schutzumschlag

58,00 EUR

ISBN 978-3-89923-267-7

 

Gleichzeitig mit dem deutschen Literaturfrühling nahm das Aufklärungszentrum Dessau-Wörlitz unter der Regierung des „Friedensfürsten Vater Franz“ (1740–1817) einen kometenhaften Aufstieg.

Unter dem Nimbus des später aufschließenden Kulturzentrums Weimar, vor allem aber auch durch die Friedrichlegende und das bewusste Verschweigen der „Irenopolis“ Dessau durch die preußisch-deutsche Historiographie schwand der Ruhm des „kleinen Musterstaats“ schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Gegen dieses Vergessen ist Erhard Hirsch, „Wiederbegründer und Nestor der Forschung zum Dessau-Wörlitzer Gartenreich“ (Günter Ziegler), mit seinem wissenschaftlichen Lebenswerk auch in zahlreichen Aufsätzen angetreten, die z. T. durch die Umstände der Zeit in nur schwer erreichbaren Zeitschriften erschienen sind.

Dieser Band vereinigt eine Auswahl der wichtigsten seiner Arbeiten, mit denen er die Dessau-Wörlitz-Forschung seit 1965 wieder in Gang gesetzt hat.

Der Dom zu Havelberg

978-3-89923-262-2
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Antje Reichel

Der Dom zu Havelberg

Veröffentlichungen der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Heft 5

 

Herausgegeben von Boje E. Hans Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn

Fotografien Janos Stekovics

 

160 Seiten

gebunden, Schutzumschlag

195 meist farbige Abbildungen

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-262-2

 

Auf einer Anhöhe über der Altstadt von Havelberg erhebt sich weithin sichtbar der majestätische Dom St. Marien. Er wurde im Jahr 1170 geweiht und gehört zu den ältesten und auch bedeutendsten Gotteshäusern in Deutschland. Seit vielen Generationen ist dieses monumentale Denkmal gelebten christlichen Glaubens identitätsstiftendes Symbol eines religiösen Bekenntnisses und heimatlicher Zugehörigkeit. Als Hauptkirche des norddeutschen Missionsbistums prägte der Dom die Anfänge des kirchlichen Lebens östlich der Elbe. Seine eigentümliche Baugestalt, die Qualität und Ausdrucksstärke der mittelalterlichen Ausstattung mit dem spätgotischen Lettner und den Glasmalereien faszinieren bis heute die Betrachter.

Dieser Band präsentiert erstmals in Text und zahlreichen eindrucksvollen Fotografien die Architektur der Kathedrale und Klosteranlage, die hervorragende Bildhauerkunst, die farbigen Christusfenster und die nachreformatorische Ausstattung der Barockzeit. Er entführt in die spannende Historie des einstigen Bischofssitzes von den Anfängen des Bistums im 10. Jahrhundert und dem Wirken der Prämonstratenser bis in die Gegenwart und liefert zudem einen fundierten kunstgeschichtlichen Überblick und Beschreibungen der zentralen Kunstwerke. Bekannte Fakten werden mit großem Sachverstand mit den neuesten Forschungsergebnissen verbunden. Es entsteht ein vielschichtiger Einblick in die verschiedensten Bereiche des Bauwerks und des Lebens, das es erfüllte und erfüllt.

Kulturlandschaft Elbe

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Sabine Tacke, Eckhart W. Peters

Kulturlandschaft Elbe

Herausgeber Landeshauptstadt Magdeburg Stadtplanungsamt

Fotografien von Janos Stekovics

 

576 Seiten

1672 farbige Abbildungen

gebunden mit Schutzumschlag

23 x 30 cm

39,00 EUR

ISBN 978-3-89923-242-4

 

Bedichtet, besungen und gemalt wurde die Elbe immer wieder seit ihrer Ersterwähnung um das Jahr 150 nach Christi. Entlang ihres Laufs hat sich auf vielfältige Weise Geschichte ereignet. Markante Bauten künden davon und nutzbar gemachte Landschaften.

Die Elbe entspringt in den Tälern des tschechischen Riesengebirges. Von hier aus zog Wallenstein in die Schlacht. Böhmische und sächsische Bergleute brachen Silber und Eisenerz aus den Hängen des Elbtals. Ingenieure spannten Brücken über den Fluss, von denen so manche aus kriegsstrategischen Gründen wieder gesprengt wurden. Fantastische Naturkulissen begleiten die Elbe bis zu ihrer Mündung in die Nordsee: Böhmisches Becken, Elbsandsteingebirge, Sächsische Schweiz, Dübener ­Heide, Fläming, Dessau-Magdeburger Elbtal, Börde, Altmark, Wische, Prignitz, Wendland, Vierlande und Marschland, ­Dithmarschen … Landschaften, so vielgestaltig wie der Fluss. Idyllen wechseln sich ab mit Industriedistrikten und Umschlagplätzen, unberührte Naturrefugien mit landwirtschaftlichen Nutzflächen. 

Schiller verfasste mit Blick auf die Elbe seine „Ode an die Freude“. Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau schuf mit seinem Wörlitzer Gartenreich eine vorbildhafte Parklandschaft. Otto von Guericke führte in Magdeburg seine physikalischen Experimente durch. In Wittenberg schlug Luther seine Thesen an. In Hamburg wirkten Telemann, Lessing und auch die Beatles. Residenz-, Hafen- und Hansestädte, verträumte Dörfer und Kleinstädte oder die Metropolen Dresden, Magdeburg und Hamburg: Keiner dieser Orte ist ohne die Elbe vorstellbar.

Dieses Buch porträtiert in einmaliger Fülle die Kulturlandschaft Elbe. Eine Vielzahl von Fachbeiträgen widmet sich einzelnen Aspekten, die sich zur großen Gesamtschau ad­dieren. In faszinierender Opulenz wird das Leben an und mit der Elbe ins Bild gebracht. Historie und Gegenwart, Mythos und Perspektiven, Realitäten und Engagement: Hier wuchsen und wachsen die Visionen – im Städte­bau, in Netzwerken des Naturschutzes, in der touristischen Erschließung, in der künstlerischen wie in der produzierenden Aneignung eines vom Wasser geprägten Lebensraums.

Straße der Romanik

978-3-929330-89-2
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Rose-Marie Knape

Straße der Romanik

Eine Entdeckungsreise ins deutsche Mittelalter

 

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 1

Herausgegeben von Christian Antz

Fotografien von Janos Stekovics

 

5., überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage mit umfangreichem Serviceteil

272 Seiten

365 farbige Abbildungen

7 Stadtpläne, 10 Landkarten, 62 Grundrisse und 15 Lagepläne

Broschur 14 x 21cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-929330-89-2

 

Stolze Stiftskirchen wie die in Gernrode, mächtige Burgen wie die in Querfurt oder berühmte Dome wie der in Naumburg – auf der „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt finden sich zahlreiche Zeugnisse des ersten umfassenden Kunststils des Mittelalters. Wie in keiner anderen Gegend Deutschlands reihen sich im jungen Bundesland Kleinode alter Zeiten in unglaublicher Dichte.

Wie soll man entscheiden, wo man die Reise in die Vergangenheit beginnt? Welche kleinen und großen Entdeckungen finden sich entlang der Route durch verträumte Landschaften und idyllische Städtchen? Was berichten die Bauwerke über die Kunst des Mittelalters und den Umgang der späteren Jahrhunderte damit? Der mit großem Sachverstand verfasste und übersichtlich gestaltete Kulturreiseführer beantwortet all diese und weitere Fragen und nimmt den Leser mit auf eine Tour, die unvergesslich bleiben wird.

Ausnahmslos alle Bauwerke sind mit Farbfotos ins rechte Licht gesetzt, zahlreiche Detailaufnahmen eröffnen ganz neue Blickwinkel, Landkarten, Grundrisse und Lagepläne erleichtern die Anfahrt und die Orientierung vor Ort. Zudem finden sich alle nützlichen Informationen rund um die Stationen auf dem aktuellsten Stand, z. B. Anschriften, Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten oder Kulturtipps.

Mehr als eine Million Besucher jährlich zählt die „Straße der Romanik“ mit ihren insgesamt 80 ausgewählten Bauwerken. Lassen auch Sie sich von unserem Buch dazu inspirieren, diese einzigartige Mischung aus Kunst, Geschichte, Land und Leuten kennenzulernen.

Brückenschläge - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung

978-3-89923-259-2
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Brückenschläge

Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung

 

Herausgegeben von Joachim Bahlcke, Boguslaw Dybas, Hartmut Rudolph

Buch zur Ausstellung „Brückenschläge“

 

439 Seiten

235 meist farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

24,90 EUR

ISBN 978-3-89923-259-2

 

Vor 350 Jahren wurde Daniel Ernst Jablonski (1660–1741) in der Nähe von Danzig geboren. Er wirkte von 1693 bis zu seinem Tod als reformierter Hofprediger in Berlin und war zudem Bischof der Brüder-Unität in Polen. Sein Einfluss reichte jedoch weit über Preußen und Polen hinaus. Als Gelehrter, Wissenschaftsorganisator und Kulturpolitiker schlug Jablonski Brücken über territoriale Grenzen und konfessionelle Lager hinweg.

Im Europa der Frühaufklärung fielen seine Ideen von Völkerverständigung, Toleranz und Bildung auf fruchtbaren Boden. Zusammen mit Gottfried Wilhelm Leibniz gründete Jablonski 1700 in Berlin die erste Akademie der Wissenschaften in Deutschland. Sein Wissensdrang zeugt vom Aufbruch einer ganzen Epoche.

Jablonskis Bildungsbemühungen sind ebenso modern wie sein Streben nach Gewaltverzicht, Minderheitenschutz und Ökumene. Sein auf Ausgleich und grenzüberschreitende Kommunikation zielendes Wirken macht ihn zu einem Symbol für die Herausforderungen der Gegenwart. Als Vordenker für das Zusammenwachsen Europas ist er neu zu entdecken.

Kloster Jerichow

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Peter Ramm

Kloster Jerichow

 

Kulturreisen

Das Bauwerk · Band 6

Fotografien von Janos Stekovics

 

2., überarbeitete Auflage

96 Seiten

128 farbige Abbildungen

1 Grundriss

Broschur

16,5 x 24 cm

9,80 EUR

ISBN 978-3-89923-258-5

ISSN 1865-0139

 

Ein besonderes Baudenkmal der Romanik des 12. Jahrhunderts ist das Kloster Jerichow. Weitgehend im Original präsentiert sich diese Anlage an der Elbe mitten im Jerichower Land. Am Rande eines Naturschutzgebietes erbauten Prämonstratenser aus vor Ort gefertigten Backsteinen dieses altehrwürdige Stift. In seiner schlichten Schönheit und der weitgehend unveränderten Ausprägung liegt auch die Einmaligkeit der Anlage. Geist, Geschichte, Kunst und Schönheit bilden die Atmosphäre, die den Besucher immer wieder staunen lässt.

Die Kirche dieses ehemaligen Prämonstratenserstifts ist einer der frühen und zugleich in seiner künstlerischen Vollendung wohl schönsten Backsteinbauten der Romanik. Von besonderem Rang sind auch die Säulenkapitelle in der nachträglich eingefügten Krypta und in den weitgehend erhaltenen Klausurgebäuden. Seit das Bauwerk Anfang des 19. Jahrhunderts „entdeckt“ worden ist, hat es an seinem hohen künstlerischen Rang keinen Zweifel gegeben. Seine Entstehungsgeschichte dagegen beschäftigt die Baugeschichte und lässt auch heute noch grundlegende Fragen offen. Den noch unbeantworteten Fragen und der Forschungsgeschichte sind einzelne Kapitel im Buch gewidmet.

Diese erste großzügig illustrierte Monografie zu Kirche und Klausurgebäuden verbindet die präzise Beschreibung des Bauwerks und seiner Geschichte mit einem Überblick über die Probleme und die Geschichte der Forschung, die sich seit 150 Jahren müht, die Rätsel um die Entstehung des großartigen Baus zu lösen.

 

Der Domschatz zu Halberstadt

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Jörg Richter

Der Domschatz zu Halberstadt

Führer durch die Ausstellung

 

Herausgegeben vom

Evangelischen Kirchspiel Halberstadt und der

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

 

192 Seiten

104 farbige Abbildungen, 1 Grundriss

gebunden

13 x 21 cm

9,80 Euro

ISBN 978-3-89923-229-5

 

Ein fast 1600 Jahre altes römisches Notizbuch aus Elfenbein, vergoldete und mit edlen Steinen besetzte Reliquienbehälter, kostbare Textilien: Der Halberstädter Domschatz ist einer der beeindruckendsten und bedeutendsten Kirchenschätze der Welt. Wer sich am Ort der einstigen Nutzung der Schätze, im Dom St. Stephanus und St. Sixtus, auf Entdeckungsreise durch die vielen Jahrhunderte spannender Kirchen- und Kunstgeschichte begibt, wird schnell in den Bann von Heiligenverehrung und tiefer Religiosität gezogen.

Jörg Richter, Kustos am Halberstädter Dom, stellt neben der ausführlichen Beschreibung der Geschichte des Domes und des Domschatzes 50 ausgewählte wichtige Objekte vor. Zu erfahren ist viel Interessantes zu den Stücken selbst sowie zu ihrer Einordnung in das liturgische Geschehen. So entfaltet sich, begleitet von bestechenden Fotografien, ein faszinierendes Bild von der Pracht und Vielfalt christlichen Lebens und gottesdienstlichen Feierns.

Das Buch ist ebenso ein unentbehrlicher Begleiter vor Ort wie auch eine ideale

Im Mittelpunkt: Natur

978-3-89923-232-5
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Im Mittelpunkt: Natur

Der Spätromantiker Georg Heinrich Crola (1804–1879)

 

Edition Schloß Wernigerode®

Band 13

Herausgegeben von Christian Juranek

 

104 Seiten

60 meist farbige Abbildungen

gebunden

21 x 28 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-232-5

 

Georg Heinrich Crola (1804–1879) lebte in einer Zeit, als sich nach der preußischen Niederlage gegen Frankreich die Staatsstruktur grundlegend wandelte. Wirtschaft, Wissenschaft, Philosophie und Kunst entwickelten sich sprunghaft, bürgerlich-liberales Denken setzte sich allmählich durch im endlich einheitlichen deutschen Nationalstaat. Das industrielle Zeitalter begann.

Georg Heinrich Crola wuchs in Dresden auf, sein Zeichentalent wurde früh erkannt und gefördert, u. a. von Johan Christian Dahl und Caspar David Friedrich. Crola bekam ein Angebot, an den Hof des Herzogs von Coburg-Gotha zu gehen, begab sich aber lieber auf Wanderschaft. Im Harz fand er viele Malerfreunde. Auf Schloss Wernigerode beeindruckte ihn die religiöse Toleranz der Grafenfamilie. Die Alpen bei München wurden zu Motiven seiner schönsten Bilder. Er ging nach Düsseldorf, Berlin und immer wieder in den Harz, wo er sich ansiedelte, nachdem er 1840 die Malerin Elise von Weiher geheiratet hatte. In Ilsenburg führten sie ein gastliches Haus, engagierten sich karitativ, von hier brachen sie immer wieder zu Reisen auf, wo neue Gemälde und Zeichnungen entstanden.

In seinen Tagebüchern über die Jahre 1807–1838, die hier erstmals publiziert sind, werden Begegnungen mit Christian Daniel Rauch, Schnorr von Carolsfeld, Ludwig Tieck und vielen anderen beschrieben. Die lesenswerten Reflexionen des Künstlers sprechen von der Aufbruchsstimmung jener Jahre. Der Spätromantiker Crola hinterließ etwa 270 Gemälde. Sie wie auch seine schriftstellerische Arbeit weisen ihn als wichtigen Künstler seiner Zeit aus, was der Band in Wort und Bild eindrucksvoll bestätigt.

 

Domschatz zu Halberstadt

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Ute Bednarz, Peter Findeisen, Petra Janke,

Hans-Joachim Krause, Barbara Pregla

Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt

 

 

Herausgeber:

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt,

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt,

Evangelischer Kirchenkreis Halberstadt – Domschatz-Verwaltung

 

 

3., überarbeitete, neu fotografierte, erweiterte Auflage

208 Seiten

215 farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

22 x 28 cm

28,00 EUR

ISBN 978-3-89923-128-1

 

Reliquien von verehrten Heiligen, goldene Kästchen, jahrhundertealte Gewänder, kostbare Teppiche – der Halberstädter Domschatz zählt unbestritten zu den beeindruckendsten und bedeutendsten Kirchenschätzen der Welt.

In der Harzstadt funkelt dieser über 1000 Jahre gewachsene Schatz nicht im Verborgenen, sondern ist in einer prächtigen Ausstellung für jedermann zu bestaunen. Erst 2008 wurde die Präsentation im Dom St.Stephanus und St.Sixtus, einem der schönsten Kirchenbauten der Gotik, und in den Stiftsgebäuden neu gestaltet. Sie entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem Magneten für nicht enden wollende Besucherströme. 

Wer würde nicht den Atem anhalten, wenn er zum Beispiel vor dem fast 1600 Jahre alten Konsulardiptychon aus Elfenbein, einem edlen römischen Notizbuch, stünde? Wen würde nicht die Handwerkskunst der insgesamt fast 14Meter langen Marienteppiche verblüffen, auf denen in zwölf Szenen wesentliche Begebenheiten aus dem Leben der Gottesmutter dargestellt sind? Wer wäre nicht vom Anblick der vergoldeten und mit edlen Steinen verzierten Reliquienbehälter verzaubert und von ihrem einsehbaren Inhalt fasziniert und irritiert?

Diesen prunkvollen Zauber einzufangen, ist mit dem Band „Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt“ gelungen! Er macht mit seiner repräsentativen Auswahl der vorgestellten Objekte einerseits neugierig auf all die exquisiten Ausstellungsstücke und erweckt durch die bestechenden Fotos Lust, die Schätze selbst zu entdecken – und zwar genau an dem Ort ihrer einstigen Nutzung im Kirchenleben. Andererseits liefern die fundierten Beiträge ausgewiesener Fachleute und Kenner des einmaligen Domschatzes zudem historische Hintergründe und kunst­historische Einordnungen, mit denen Leser- und Besucherschaft bestens informiert durch die Exposition geleitet werden.

Gezeigt und ausführlich beschrieben werden Kunstwerke der Gattungen Schatz- und Textilkunst, Tafelmalerei, Plastik und Buch­malerei von der Spät­antike bis zum ausgehenden Mittelalter. Das Buch nimmt sich zudem Zeit und Raum, um besonders schöne oder seltene Stücke auch auf Doppelseiten und im Detail in den Fokus der Betrachter zu rücken.

Im Zusammenspiel von wertvoller Ausstattung, bestechenden Fotografien und informativen Texten wird so das Buch über die „Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt“ selbst zu einem Schatz, der außerdem auch noch erschwinglich ist.

 

 

 

 

St. Marien in Stendal

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Martina Sünder-Gaß

St. Marien in Stendal

Steko-Kunstführer ­– No. 35

Fotografien von Janos Stekovics

 

64 Seiten

98 farbige Abbildungen

Broschur

12 x 17 cm

3,90 Euro

ISBN 978-3-89923-236-3

 

In der südöstlichen Altmarkt, nahe der Elbe, liegt mit Stendal eine wunderschöne, verträumte Backsteinstadt, die mit der Kirche St. Marien ein ganz besonderes Kleinod aufzuweisen hat.

Die Kirche besticht durch eine hohe Qualität in Architektur und Ausstattung. Hier war einst der Mittelpunkt des religiösen Lebens der Patrizier, besonders der Gewandschneider und Handwerker. Als Ratskirche wurde das Gebäude sehr selbstbewusst inszeniert.

Heute zeigt sich dem Besucher eine spätgotische Hallenkirche mit Chorumgang und Kapellenkranz nach den Vorbildern des Domes von Verden/Aller und der Berliner Nikolaikirche. Im Inneren bestechen Ausstattungsstücke wie der kunsthistorisch äußerst wertvolle Figurenzyklus der 12 Apostel mit Jesus Christus und Maria (um 1230), eine Triumphkreuzgruppe aus dem 14. Jahrhundert, das 1508 von Meister Hans Oswald geschaffene Chorgestühl oder  der Hochaltar, einer der herausragenden Schnitzaltäre Norddeutschlands. Die Schutzpatronin der Kirche ist in mehreren Bildwerken lebendig in Szene gesetzt. Mit der astronomischen Uhr aus der Zeit der Renaissance verfügt St. Marien über ein technisches Meisterwerk, das seit seiner Restaurierung im Jahr 1977 wieder tadellos läuft. Das 12 Glocken umfassende Geläut ist ebenfalls ein besonderer kultureller Schatz.

Martina Sünder-Gaß berichtet in diesem lesens- und betrachtenswerten Kunstführer sehr kenntnisreich und detailliert über die Baugeschichte der Kirche, stellt die wichtigsten Ausstattungsstücke in Entstehung, Aussehen und Bildprogramm vor und bietet somit einen kurzweiligen und lehrreichen Rundgang durch das Gotteshaus. Hervorragende Fotografien von Janos Stekovics setzen die Kirche und ihre Schätze kunstvoll in Szene.

Halle (Saale)

978-3-89923-269-1

Katrin Greiner

Halle (Saale) - Der Stadtführer

 

STEKO-Stadtführer – No. 12

 

64 Seiten

106 farbige Abbildungen

Stadtplan

Broschur

12 x 17 cm

3,50 EUR

ISBN 978-3-89923-269-1

 

Halle an der Saale – mittelalterliche Salzstadt, Residenz, boomende Gründerzeitmetropole, einstige „Diva in Grau“. In ihrer mittlerweile über 1200-jährigen Geschichte trug die Stadt zahlreiche Bezeichnungen, die immer ein mehr oder weniger großes Stück Wahrheit verkündeten, aber wohl nie ganz der Realität gerecht wurden. Halle war schon immer schöner, als oftmals vermutet und beschrieben!

Katrin Greiner, seit gut 20 Jahren begeisterte Wahlhallenserin, führt anschaulich durch die Geschichte der Stadt, lässt den Leser vielen historischen Persönlichkeiten wie Ludwig dem Springer oder Kardinal Albrecht begegnen und zeigt auf einem leicht nachbegehbaren Rundgang all die architektonischen und kunsthistorischen Kostbarkeiten, die Gärten und Parks, mit denen die malerische Stadt an der Saale ihre Besucher zu fesseln weiß.

Im Zusammenspiel mit den bestechenden Fotografien von Janos Stekovics entstand ein liebevolles Porträt einer Stadt, die ihre Besucher bezaubert und in die jeder gern wiederkommt.

Advent, Advent

978-3-89923-264-6
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Ernst Krziwanie

Advent, Advent

Bräuche der Weihnachtszeit zwischen Altmark, Unstrut, Harz und Fläming

 

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 11

Herausgegeben von Christian Antz

Fotografien von Ernst Krziwanie und Janos Stekovics

 

160 Seiten

199 farbige Abbildungen

Broschur

14 x 21 cm

14,80 EUR

ISBN 978-3-89923-264-6

 

Die Wochen des Advents bis zum Dreikönigstag sind erfüllt von Lichterglanz und leuchtenden Kinderaugen. Es ist die Zeit der Pflege von Traditionen. Dieses Buch unternimmt eine Spurensuche durch Sachsen-Anhalt. Es führt zu Ursprüngen und historischen Orten im Kernland deutscher Geschichte, zu ­sakralen Kunstschätzen, zu Martin Luthers Wirkungsstätten im Stammland der Reformation sowie zu Komponisten, deren musikalisches Erbe das Weihnachtsfest bereichert hat.

Vom Heiligen Nikolaus gibt es Verbindungen zur Zeit der Ottonen und zum Wirken Luthers. Walther von der Vogelweide hat mit der „Magdeburger Weihnacht“ eines der ältesten literarischen Zeugnisse zu den Festtagen hinterlassen. Musikpfade führen zu Paul Gerhardt, Heinrich Schütz und Georg Friedrich Händel, zu Kinderliedern und dem bis heute gepflegten Quempasgesang. Die Bergleute im Mansfelder Land feiern anders als die Halloren in Halle oder die Weihnachtsmänner in Altenbrak. Quedlinburg verwandelt sich im Dezember in eine Adventsstadt, ebenso lohnenswert ist ein Besuch der Weihnachtsmärkte in Halle, Bad Lauchstädt und Werben.

Und nicht zu vergessen: jene traditionell zum Festzyklus gehörenden kulinarischen Köstlichkeiten wie die Martinsgans, der 1329 erstmals in Naumburg erwähnte Christstollen, das Gebäck der Halloren oder Baumkuchen aus Salzwedel.

Sachsen-Anhalt ist kein Weihnachtswunderland, doch Weihnachten, wie es bis heute traditionell gefeiert wird, ist nachhaltig zwischen Altmark und Unstrut, Harz und Fläming geprägt worden.

Nach dem großen Aufstand

978-3-89923-251-6

Erik Neutsch                                                        

Nach dem großen Aufstand

Ein Grünewald-Roman

 

350 Seiten

mit farbigen Abbildungen

gebunden

21,5 x 22,4 cm

24,80 EUR

ISBN 978-3-89923-251-6

 

 

Erik Neutschs Geschichtsepos handelt von dem in den Jahren der Reformation und der Bauernkriege schöpferisch tätigen Maler Mathias Grünewald, sichtbar gemacht an seinem genialen Hauptwerk, dem „Isenheimer Altar“.

Alles, was von diesem neben Dürer und Cranach größten Künstler jenes Zeitenumbruchs, bekannt ist, blieb rätselhaft: sein wirklicher Name, seine Herkunft, die Entstehungsgeschichte seiner Bilder und Altäre. Dabei stand er als Hofmaler des Kardinals Albrecht von Brandenburg, Erzbischofs von Mainz, Magdeburg und Halberstadt, bis zu seiner Flucht nach Halle an der Saale, an höchst exponierter Stelle.

Erik Neutsch sucht in seinem mit großem Atem und sprachlich brillant erzähltem Roman nach den Wurzeln und Kräften, die Grünewalds Werk beflügelt haben, nach den Quellen seines über die Jahrhunderte fortwirkenden Schaffens und den Ursachen seines erzwungenen Scheiterns. Allegorisch versucht er dabei auch auf die stets aktuelle Frage zu antworten, wie sich Künstler im gesellschaftlichen Umbruch verhalten und zu welchen Leistungen sie, ohne sich selbst zu verraten, fähig sind.

Aufbruch zu neuen Ufern

978-3-89923-227-1
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Aufbruch zu neuen Ufern

Die Goitzsche – das weltweit größte Landschaftskunstprojekt

 

Kreissparkasse Bitterfeld

Heinrich Schierz (Hrsg.)

2., überarbeitete, erweiterte Auflage

 

272 Seiten

338 meist farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

23 x 30 cm

38,00 EUR

ISBN 978-3-89923-227-1

 

 

Nicht erst jetzt, wo die Berliner Schriftstellerin Monika Maron in ihrem Buch „Bitterfelder Bogen“ knapp drei Jahrzehnte nach „Flugasche“ ihre Neubesichtigung des einstigen ostdeutschen Chemiezentrums vorgelegt hat, ist die Region um Bitterfeld-Wolfen als Musterbeispiel für positive Wandlungen, als Erfolgsgeschichte nach der Wende in aller Munde. Jetzt aber überschlagen sich Staunen, Verblüffen und Begeisterung geradezu flächendeckend in den Medien. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war von einer „glückhaften Seite der deutschen Gegenwart“ zu lesen. Die ZEIT schrieb von einer „plötzlich zukunftsträchtigen Region“ und im Ersten Deutschen Fernsehen wurde zusammengefasst: „Unternehmensgründungen, Solarzellenfelder, kommunalpolitische Leidenschaften, Energievisionen: Immer geht es um Menschen, die da etwas aufmischen und umkrempeln.“

„Aufbruch zu neuen Ufern“ dokumentiert sinnfällig und stimmungsvoll in einer Vielzahl von faszinierenden Farbfotografien, wie aus Visionen Realität wurde, aus hoch fliegenden Plänen eine komplett umgekrempelte Landschaft. In der Zusammenschau dieses Buches ergibt das eine einzigartige und nahezu lückenlose Dokumentation über 62 Quadratkilometer verwandelte Bergbaufolgelandschaft.

Die Touristenattraktion des aus einem fast 20 Quadratkilometer großen Tagebaurestloch entstandenen Goitzsche-Sees, die Kunstwerke um das und auf dem Wasser, die grandiose Villa am Bernsteinsee an seinem Ufer, Naturrefugien, Sport- und Kulturevents oder das engagierte Meistern der katastrophalen Jahrhundertflut im Sommer 2002 sieht man in ausdrucksstarken Bildern und Texten.

Kurzum: Hier fand ein „Aufbruch zu neuen Ufern“ im wahrsten Sinne des Wortes statt.

Der Eiserne Harz

978-3-89923-250-9
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Der Eiserne Harz

Harzer Eisenkunstguss des 19. Jahrhunderts

Herausgegeben von Christian Juranek und Wilhelm Marbach

Edition Schloß Wernigerode® Band 14

 

Schriftenreihe des Oberharzer Geschichts- und Museumsvereins e. V.

Trägerverein des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld

 

280 Seiten

420 meist farbige Abbildungen, 45 Musterblätter und 1 Landkarte

gebunden

21 x 28 cm

29,80 EUR

ISBN 978-3-89923-250-9

 

Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert und die gesteigerte Wertschätzung des Eisens gehören untrennbar zusammen. Der Siegeszug des robusten Materials war die Voraussetzung für neue Technologien, die Mechanisierung der Arbeitsprozesse und insgesamt die Revolutionierung des Maschinenbaus. Grandiose Architekturen, Eisenbahnen und Dampfschiffe einerseits, Werkzeuge, Waffen und patriotische Denkmale andererseits sind imposante Zeugnisse einer neuen Epoche. Doch nicht nur die erweiterte Produktpalette, sondern auch potenzierte Möglichkeiten, äußerst präzise mit dem Werkstoff zu arbeiten, charakterisieren das Jahrhundert des Eisens.

So wurde es mehr und mehr auch für Künstler interessant. Schmuck, Büsten und verblüffend filigran gestaltete Gebrauchsgegenstände des alltäglichen Lebens spiegeln in großer Vielfalt den neuen Status des Eisens im Kunstgewerbe wider. Eines der kreativen Zentren in diesem Kontext war der Harz. Holzreichtum, Wasserkraft und die neuen Kupolöfen bedingten viele Neugründungen von Kunstgießereien. Erzeugnisse der Königshütte in Bad Lauterberg, der Eisenhütte Zorge, der Rothehütte, der Hütte von Meyer in Harzgerode, der Gräflich-Stolbergischen Hütte Ilsenburg, der Eisenhütte Wilhelm Lüders in Wernigerode, der Hütten in Rübeland und Mägdesprung stehen für Schönheit und Perfektion des Eisenkunstgusses vom Klassizismus bis zum Jugendstil. Vor dem Hintergrund einer mehr als tausendjährigen Bergwerkstradition wird hier erstmals der gesamte Harz als eine Landschaft des Eisens vorgestellt und der Leser in eine erstaunliche Welt schöner Dinge entführt.

 

Quedlinburg - Aus dem Tagebuch einer Tausendjährigen

978-3-89923-248-6
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Christa Rienäcker

Quedlinburg

Aus dem Tagebuch einer Tausendjährigen

 

Kulturreisen­-städte-spezial­ · Band 5

 

256 Seiten

325 farbige Abbildungen

1 Stadtplan

16,5 x 24 cm

19,80 EUR

ISBN 978-3-89923-248-6

ISSN 1865-0139

 

Malerisch präsentiert sich die tausendjährige Fachwerkstadt Quedlinburg in einer grünen Hügellandschaft am Nordrand des Harzgebirges. Sie scheint einem Märchenbuch entstiegen zu sein. Schloss und Stiftskirche auf einem steilen Sandsteinfelsen am Stadtrand künden von einer großen Vergangenheit. Zu ihren Füßen tragen unzählige Fachwerkhäuser mit Charme und Würde die Last von Jahrhunderten. Außergewöhnliche Motive, die hier in einer Fülle von Farbfotografien zu bewundern sind. 1994 war es, als Quedlinburg von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Damit ist der Stellenwert eines im europäischen Maßstab herausragenden Beispiels einer mittelalterlichen Stadt gewürdigt. In diesem Buch werden Geschichten aus ihrer Geschichte erzählt. Die große Historie steht dabei neben dem Alltäglichen. Sie handeln von Raubgrafen, Kindesentführungen und hier entstandenen Seemannsliedern. Vor allem aber handeln sie immer wieder von Frauen, die hier Äbtissinnen, Dichterinnen und Ärztin waren oder als Hexen verbrannt wurden.

Die Quedlinburgerin Christa Rienäcker porträtiert einladend und in geschichtlichen Exkursen ihre Stadt. Sie erzählt von einer Metropole des frühen Mittelalters, von Schlossberg, Wipertikirche und Münzenberg, von tausend Jahren Stadtgeschichte, Fachwerkbau, Stadtbefestigung, Stadtkirchen und grünem Gürtel Quedlinburgs. Sie schlägt Routen für Stadtrundgänge vor. Der Städte-Spezial-Band enthält einen Stadtplan und Fotos, die Lust auf eine sehens- und entdeckenswerte Stadt machen.

600 Jahre Musik an der Universität Leipzig

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Eszter Fontana (Hrsg.)

600 Jahre Musik an der Universität Leipzig

Studien anlässlich des Jubiläums

 

528 Seiten

155 teils farbige Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

21 x 28 cm

39,80 EUR

ISBN 978-3-89923-245-5

 

Die „musica“ im Fächerkanon der mittelalterlichen Universität, Musikpflege an der Leipziger Paulinerkirche, Auseinandersetzung mit der Theorie, Konzertauftritte der Studenten – dies alles sind Bereiche der Musik, die im vorliegenden Band diskutiert werden. Zwischen 1909 und 1941 erschienen mit den drei Bänden der „Musikgeschichte Leipzigs“ von Rudolf Wustmann und Arnold Schering die letzten umfassenden wissenschaftlichen Werke zur urbanen Musikkultur dieser Stadt. Rund 30Einzelbeiträge sowie ein umfangreicher Lexikonteil präsentieren nun den aktuellen Forschungsstand in bisher einmaliger Bandbreite. Das Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig arbeitete dafür mit namhaften Wissenschaftlern nicht nur der Universität, sondern auch des Bach-Archivs, des Gewandhauses, des Thomanerchors sowie anderer Sachgebiete zusammen. Das reich illustrierte Buch wendet sich nicht nur an das Fachpublikum, sondern an alle, die sich für die Stadt Leipzig, ihre Universität und ihr Musikleben interessieren.

Spuren des Rechts

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Heiner Lück

Spuren des Rechts

 

In der Heimat Eikes von Repgow

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt, Band 10

Herausgeber Christian Antz

Fotografien Janos Stekovics und Christoph Jann

 

144 Seiten

135 farbige Abbildungen

Broschur

14 x 21 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-246-2

 

Warum stand der Pranger am öffentlichen Ort, der Galgen aber weit außerhalb? Wo wohnte der Henker? Wer war Eike von Repgow? Was hat es mit seinem Sachsenspiegel auf sich? Was ist eine Bierbuße? Wurde nach Gelage und Verhandlungen die erste Ehenacht wirklich öffentlich vollzogen?

Dieses Buch macht die Rechtsausübung in früheren Jahrhunderten anschaulich, indem sich der prominente Rechtshistoriker Heiner Lück vor Ort in Sachsen-Anhalt auf Spurensuche begeben hat. Auf vielfältige Weise ist er fündig geworden: Galgen und andere Hinrichtungsstätten, Halseisen, Folterwerkzeuge

und -kammern, rituelle Orte, Grabhügel, Richtplätze, Prangersäulen, rote Türme, Rolande, Schand-,

Kult-, Grenz- und Gerichtssteine, vorzeitliche Fragmente von Amtsgebäuden, Inschriften, Sühnekreuze, Gefängnisse, Flurnamen, die auf die symbolische Überhöhung von Orten verweisen, Versammlungsplätze, Steinkreise …

Die fundierte Systematisierung der rechtsarchäologischen Sachzeugen führt zu oft überraschenden Antworten auf Fragen zum Zusammenleben in längst vergangenen Zeiten. Diese Sachzeugen machen den Rechtsalltag in früheren Jahrhunderten überhaupt erst anschaulich. Mit ihrer Erforschung, Auswertung, Systematisierung und Inventarisierung einschließlich der damit verbundenen Örtlichkeiten, Symbolik und Handlungen befasst sich die Rechtsarchäologie. Mit den so gewonnenen Erkenntnissen hilft sie, die Rechtswirklichkeit und die Rechtsnormen in einzelnen Orten, in Regionen, Landschaften und Ländern, letztlich auch übergreifend in den jeweiligen historischen Epochen, zu rekonstruieren.

Karl-Ludwig Schober

baust schober

Günter Baust

Karl-Ludwig Schober

und die hallesche Herz-Lungen-Maschine

 

104 Seiten

46 Abbildungen

gebunden, Schutzumschlag

16 x 24,5 cm

12,80 EUR

ISBN 978-3-89923-277-6

 

Karl-Ludwig Schober, bekanntester Herzchirurg der DDR, entwickelte und baute mit seinem Team über alle widrigen Umstände hinweg eine Herz-Lungen-Maschine.

Die DDR-Realität in den 50er- und 60er-Jahren: Planzwänge, Mangelwirtschaft auch im medizinischen Bereich, Restriktionen. Aufgeben, sich unterordnen wäre leicht gewesen. Karl-Ludwig Schober wählte den schwierigeren Weg und leistete Pionierarbeit auf einem äußerst anspruchsvollen Gebiet der Medizin. Für ihn standen die Patienten und die Wissenschaft im Vordergrund, keine Fünf-Jahr-Pläne und keine staatlich verordneten Zuständigkeiten konnten dies verhindern.

Schober initiierte mit Hilfe der Herz-Lungen-Maschine nicht nur erfolgreich die Entwicklung der Herzchirurgie in der DDR, sondern war auch Kunstliebhaber und Kunstförderer, beliebter Hochschullehrer und geachteter Kollege. Diesem interessanten Menschen begibt sich das Buch auf die Spur.


SF